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Evakuierung: Helfer umsorgen die gestrandeten Anwohner

Hanau

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    Überschaubar ist die Lage im Auffangzentrum in der Sporthalle im Stadtteil Wolfgang. Etwa 30 Anwohner haben sich dort eingefunden, für die auch Leckereien bereit stehen. Fotos: Mike Bender

Hanau. Zwei Straßenzüge und einige umliegende Häuser wurden für die Bombenentschärfung evakuiert. Die Stadt hatte in der Sporthalle im Stadtteil Wolfgang ein Auffanglager für die Gestrandeten eingerichtet. Viel los war dort aber nicht – im Gegensatz zu früheren Bombenfunden waren diesmal „nur“ einige Hundert Anwohner betroffen.

Artikel vom 25. September 2019 - 11:39

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Anna Dey wohnt gleich nebenan und war die Erste in der Sporthalle. „Ich habe heute nichts anderes geplant, aber wenn ich gewusst hätte, dass noch keiner da ist, wäre ich später gekommen“, sagte die 77-Jährige, deren Sohn als Feuerwehrmann auch an der Evakuierung beteiligt war. Und weil die Seniorin Diabetikerin ist, gab es vom DRK auch gleich etwas Süßes für den Blutzuckerspiegel.

Die „Evakuierten“ nahmen es gelassen. Wie Andreas und Erika Hinrichsen mit ihrem sechs Jahre alten Bernhardinerrüden Arthur, der die Aufmerksamkeit der Helfer sichtbar genoss. Fürs Herrchen gab es immerhin einen Kaffee. „Ich arbeite beim Carwash-Center, das in der Evakuierungszone liegt, deshalb hat mein Chef mir kurzerhand bis 14 Uhr freigegeben.“ Angst, dass etwas schiefgehen könnte, hatte Andreas Hinrichsen nicht. Vielmehr hat er sich mittlerweile wie auch seine Nachbarn an die Bombenentschärfungen quasi schon gewöhnt. „Dafür gibt's die ja, die sind vom Fach.“ mibe



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