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Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft worden

Hanau

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    Die 50-Kilo-Weltkriegsbombe, die am Montag auf dem Pioneer-Gelände gefunden wurde, konnte erfolgreich entschärft werden. Foto: PM

Hanau. Die 50-Kilo-Weltkriegsbombe, die am Montag auf dem Pioneer-Gelände gefunden wurde, ist erfolgreich entschärft worden. Dies teilte die Hanauer Feuerwehr gegen viertel vor 12 mit. 

Artikel vom 24. September 2019 - 12:09

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Nach einer reibungslosen Evakuierung, die gegen 11 Uhr und damit zum avisierten Zeitpunkt abgeschlossen war, lief auch die Entschärfung laut Pressemitteilung der Stadt ohne unliebsame Überraschungen. Das Team um Feuerwerker Jürgen Lorang vom Kampfmittelräumdienst beim Regierungspräsidium Darmstadt konnte wenig später Entwarnung geben. Die Bombe wurde aus der Ferne mit einer Raketenklemme entschärft werden.

Im Stadtteil Wolfgang mussten zwei Straßen geräumt werden

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten auf dem Gelände rund um die 50-Kilo-Bombe hatte der verantwortliche Feuerwerker für die Zeit der Entschärfung einen Evakuierungsradius von 300 bis 500 Metern festgelegt. Dank der Lage des Fundortes innerhalb des für die Öffentlichkeit ohnehin gesperrten Pioneer-Geländes waren jedoch nur zwei Straßen im Stadtteil Wolfgang von einer Räumung betroffen. In der Sporthalle des Stadtteils war alles für betroffene Anwohner vorbereitet. Rund 30 von ihnen hatten das Angebot genutzt.

Da einige Straßen gesperrt werden mussten, hatten sich Verkehrsbeeinträchtigungen ergeben. Betroffen davon waren die Bundesstraße 43 a und die Aschaffenburger Straße. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke Frankfurt-Fulda musste für die Zeit der Evakuierung und Entschärfung ruhen. Der Verkehr von Stadt- und Regionalbussen wurde in dieser Zeit umgeleitet.

Beim Bürgertelefon der Stadt Hanau, das mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsamtes auch die ganze Nacht durch besetzt war, und bei der Stadtwache gingen rund 100 Anfragen ein.

Zahlreiche Helfer beteiligten sich an der Evakuierung

Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der sich bei einem Besuch in der Technischen Einsatzleitung am frühen Vormittag einen eigenen Eindruck von der Lage verschafft hatte, dankte allen Beteiligten für den "einmal mehr mit hoher Professionalität durchgeführten Einsatz". Neben den ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus allen Stadtteilen, die in Bereitschaft vor Ort waren, sorgten auch das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe sowie der Arbeiter Samariterbund für eine geordnete Abwicklung der Evakuierung.

Die Weltkriegsbombe vom Typ GP 100 wurde am Vortag bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände der früheren Pioneer Kaserne gefunden. Der Kampfmittelräumdienst hatte daraufhin das Gelände gesichert. In Abstimmung mit Feuerwehr und Polizei wurde die Entschärfung für den nächsten Tag angesetzt.



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