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Geplantes Apfelweinmuseum: Umbau ist abgeschlossen

Hanau

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    Des Hessen liebstes Getränk: Dem Äppler soll mit dem neuen Apfelweinmuseum in Hanau ein Denkmal gesetzt werden. Symbolfoto: Paul

Hanau. Die Umbaumaßnahmen in den Räumen des künftigen Apfelweinmuseums sind laut Mitteilung abgeschlossen. Kürzlich hätten die letzten Handwerker das Gebäude am Heumarkt 6 verlassen. 

Artikel vom 28. August 2019 - 15:46

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Nach einer Bauzeit von über einem Jahr und Investitionen in Höhe von knapp 60 000 Euro, die von der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis getragen wurden, seien nun die baulichen Voraussetzungen für die Realisierung der ersten Ausstellung gegeben. 

Das inhaltliche Konzept sei bereits ausgearbeitet. Es baue aufgrund der begrenzten Flächen auf wechselnde inhaltliche Angebote, die das hessische Nationalgetränk aus verschiedenen Perspektiven beleuchten sollen.

Trägerverein will Sponsoren für Konzept begeistern - 30 000 Euro fehlen

Derzeit wirbt der Trägerverein Apfelwein-Centrum Hessen (ACH) um finanzielle Unterstützung bei möglichen Sponsoren. Die Initiatoren brauchen noch gut 30 000 Euro. Damit wollen sie das Innenleben des museumsähnlichen Raumes in der Innenstadt finanzieren. Sie benötigen laut Mitteilung die Finanzmittel vor allem zur Anschaffung von speziellen Vitrinen und Ausstellungsmobiliar, professioneller Beleuchtung sowie zur Gestaltung von Schautafeln.

Die meisten Exponate, zum Beispiel der größte Bembel und das größte Apfelweinglas der Welt, gehören dem Trägerverein und warten auf ihre Präsentation im „Gerippten Museum“. „Mit der Qualität und dem Ergebnis der Umbaumaßnahmen sind wir sehr zufrieden“, berichtet Jörg Stier, Vorsitzender des ACH. 

Der Keltermeister und Buchautor aus Maintal-Bischofsheim betont, dass „ausschließlich Handwerksbetriebe aus der Region“ den Umbau durchgeführt hätten. „Auf dem Bau sind die Wartezeiten aufgrund der riesigen Nachfrage aktuell sehr lang.“ Außerdem seien die Planung, Koordination und Überwachung sämtlicher Gewerke ehrenamtlich von Mitgliedern des Vereins erbracht worden. „Das war ein tüchtiges Stück Arbeit für uns alle“, so Stier.

Der größte Bembel der Welt kann schon besichtigt werden

Wann das Museum seine Pforten für die breite Öffentlichkeit öffnen wird, kann der Bischofsheimer Keltermeister noch nicht sagen. Zunächst müsse die Finanzierungslücke geschlossen werden. 

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir ausreichend Sponsoren und Förderer finden werden, um unsere inhaltlichen Ideen umsetzen zu können“, sagt Stier und ergänzt: „Auch wenn die Ausstellung noch nicht komplett ist, finden bereits jetzt gelegentlich Lesungen und Vorträge in den Räumen statt.“

Außerdem können im Rahmen der Öffnungszeiten des „Main-Genuss-Ladens“ der größte Bembel der Welt samt „Faulenzer“, das weltweit größte „Gerippte“ sowie etliche Schautafeln zum Thema Apfelwein besichtigt werden, so Stier. das



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