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Idylle am Mainufer gestört: Kesselstädter wollen Absperrpfosten

Hanau

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    Ein solch idyllisches Bild wie am Freitagmittag lässt sich auf dem Mainuferradweg zwischen Amphitheater und der Schleuse Kesselstadt leider nicht immer schießen –  vor allem am Wochenende befahren Autos den Fuß- und Radweg – unerlaubt. Foto: Axel Häsler

Hanau. Bevor am Montag, 26. August, ab 17 Uhr das Stadtparlament zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammenkommt, tagen traditionsgemäß in der Vorwoche die Hanauer Ortsbeiräte.

Artikel vom 17. August 2019 - 18:41

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Von Kerstin Biehl

Den Auftakt macht am Dienstag, 20. August, der Ortsbeirat Kesselstadt/Weststadt. Hier geht es im Olof-Palme-Haus um 20 Uhr los. Auf der Agenda steht unter anderem ein gemeinsamer Antrag von SPD und Grünen zur Errichtung eines Blühbeets an der Kehler Straße sowie ein CDU-Antrag über die Anbringung von Absperrpfosten an der Kesselstädter Landstraße in Höhe der Kläranlage in Richtung Leinpfad/Schleuse.

Reger Autoverkehr auf Zufahrt zum Mainufer

Begründet ist der Antrag damit, dass auf dieser Zufahrt zum Mainufer, bis zum Rad-/Fußgängerweg zur Höhe Parkplatz Amphitheater, reger Autoverkehr herrsche. Besonders an den Wochenenden. „Anhänger werden abgestellt und die Autos hinter den Büschen versteckt. Verursacher sind Angler, welche mit Angeln und Angelnetzen ausgerüstet am Mainufer große Zelte aufbauen sowie mit Gasflaschen und Campingmöbeln ausgerüstet sind“, heißt es in dem Antrag. Spaziergänger und Radfahrer, besonders Kinder und ältere Menschen, würden durch diese Pkw behindert.

Auch der Ortsbeirat Innenstadt trifft sich am Dienstag um 19.30 Uhr im Sitzungsraum Kantine im Rathaus. Informiert werden soll über den Sachstand beim alten Hotel „Zum Elefanten“ am Freiheitsplatz. Zudem regt ein CDU-Antrag die Schaffung von Blühwiesen und Blühstreifen in der Innenstadt an. Darüber hinaus schlägt der Antrag vor, bei der Ausweisung von neuen Wohnquartieren dieses umweltfreundliche Pflanzkonzept zu beachten.

Ebenfalls am Dienstag kommt der Ortsbeirat Nordwest zusammen. Hier trifft man sich um 19 Uhr. Vorgestellt werden soll ein neues Kooperationsprojekt zwischen Kommunalem Sozialen Dienst (KSD) und der PädArt gGmbH zur Integration von Zuwanderern aus Süd-Ost-Europa. Das Projekt soll im Oktober starten und drei Jahre laufen. Es kostet 40 000 Euro jährlich.

Am Mittwoch trifft sich um 20 Uhr der Ortsbeirat Mittelbuchen im Sitzungszimmer an der Wachenbuchener Straße 17. Die Sozialdemokraten bringen einen Antrag ein, der anregt, auf dem Feuerwehrhof neben der neuen Fahrzeughalle mehrere Parkplätze zu schaffen, um den Feuerwehrleuten eine zeitraubende Parkplatzsuche im Einsatzfall zu ersparen.

Der Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten trifft sich am Donnerstag um 17.30 Uhr im kleinen Saal des Nachbarschaftshauses. Auf der Tagesordnung steht die Vorbereitung der Veranstaltung zur Eröffnung des Willy-Breitkopf-Platzes am Freitag, 30. August. Zudem wird der Leiter des Ordnungsamts, Thorsten Wünschmann, zugegen sein, um über die Situation im Park Francoisgärten zu sprechen.

Ebenfalls am Donnerstag kommt der Ortsbeirat Großauheim/Wolfgang zusammen. Um 19.30 Uhr beginnt die Sitzung im Alten Rathaus an der Haggasse 1. Die Mandatsträger werden über den Umbau und die Kosten (750 000 Euro) des Knotenpunkts „In den Tannen – L3309 – Bahnhofstraße“ abstimmen. Abgestimmt wird auch über den erweiterten Umbau der Geh- und Radwege In den Tannen/Ernst-Barthel-Straße.

Am gleichen Tag trifft sich der Ortsbeirat Steinheim um 20 Uhr in der Verwaltungsstelle an der Ludwigstraße 92. Auf der Agenda steht unter anderem ein Antrag der Freien Demokraten, die um die Verkehrssicherheit der Schulkinder der Geschwister-Scholl-Schule besorgt sind. Durch die Erweiterungsarbeiten an der Geschwister-Scholl-Schule und dem damit verbundenen Baustellenverkehr steige das Unfallrisiko für die Schulkinder, heißt es in dem Antrag.

Durch das allgemeine Verkehrsaufkommen und den Hol- und Bringverkehr der Eltern sei bei Grundschulen ohnehin ein erhöhtes Unfallrisiko gegeben. Hier sollte durch geeignete Maßnahmen – wie eventuell zusätzlichen Kontrollen – entgegengewirkt werden, so die Anregung.



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