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TV-Stars, Sportler, Politiker: Promis gratulierten "Metro-Müller"

Hanau/Frankfurt

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    Geschäftsführer Jörg Müller (links) mit seinen Eltern, Metropressgründer Hans-Jürgen Müller und Barbara Müller. Foto: Peter Hartenfelser

Hanau/Frankfurt. Groß war der Promi-Auflauf am Samstagabend bei der Geburtstagsfeier von Metropress. Die vom Hanauer Hans-Jürgen Müller gegründete Kommunikationsagentur, die heute von Jörg Müller geleitet wird, feierte im Hindemith-Foyer der Alten Oper Frankfurt ihr 50-jähriges Bestehen.

Artikel vom 11. August 2019 - 20:00

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Unter den 250 geladenen Gästen waren die Fußball-Weltmeister Horst Eckel, Uwe Bein, Thomas Berthold, Rainer Bohnof und Bernd Hölzenbein.

Der Abend stand unter dem Titel „50 Jahre Metropress – eine Zeitreise“. So erinnerte Jörg Müller, der den Abend moderierte, zum Beispiel an die Wiedervereinigung Deutschlands. Der damalige Kanzleramtsminister Rudolf Seiters, der das Geschehen hautnah miterlebte, schilderte seine Erinnerungen.

Verneigung vor dem Lebenswerk

Metropress hatte 2015 den Festakt „25 Jahre deutsche Wiedervereinigung“ für die hessische Landesregierung in der Alten Oper Frankfurt organisiert, wovon Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Geburtstagsrede noch immer in höchsten Tönen schwärmte. Für Bouffier ist die Agentur „nicht nur ein Flämmchen, sondern eine Flamme, die lange wärmt“.

Er verneigte sich vor dem „Lebenswerk von Barbara und Hans-Jürgen Müller“, die im Gespräch mit Sohn Jörg verrieten, dass sie auch in der heutigen Zeit den Sprung in die Selbständigkeit wagen würden. „Immer wieder“, verkündete die gut gelaunte Barbara Müller, die zugab, anfangs ein paar Tage Bedenkzeit gebraucht zu haben, als ihr Mann Hans-Jürgen ihr von seiner Idee der eigenen Agentur erzählte.

Müllers Erfolgsgeheimnisse

Immerhin war sie 1969 gerade zum zweiten Mal schwanger. Ihr Mann gab daraufhin einige Erfolgsgeheimnisse preis: „Der persönliche Kontakt ersetzt Hunderte E-Mails“ und „Als PR-Mann darf man nicht immer mit dem Strom schwimmen, denn sonst landest du im Meer und das ist ein Haifischbecken.“

Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, erinnerte sich, wie es vor 30 Jahren dazu kam, dass Metropress die Organisation des Sportpresseballs übernahm. In den Medien sei damals vom „Ball der Peinlichkeiten“ die Rede gewesen.

Diese Promis gratulierten

„Da hieß es, man müsse was anders machen. Einer sagte dann, 'wir fragen mal den Metro-Müller aus Hanau'“, so Laaser. Heute ist der deutsche Sportpresseball eines der größten wiederkehrenden gesellschaftlichen Ereignisse Deutschlands.

Zu den Gratulanten am Samstagabend gehörten auch HA-Verleger Thomas Bauer und seine Frau Harriet, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stadtrat Thomas Morlock, Baugesellschaft-Geschäftsführer Jens Gottwald, Reuters-Fotograf Kai Pfaffenbach, die Schauspieler Wolfgang Stumph und Richy Müller, Alfred Draxler von der Bild und Rainer Holzschuh vom Kicker. tj

>> Bilder von der Veranstaltung gibt HIER in unserer Fotogalerie



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