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Gericht spricht Messerangreifer vom Rochusplatz frei

Hanau

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    Ein 44-Jähriger ist vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. (Symbolbild)

Hanau. Ein 44-jähriger Rumäne, der im August vergangenen Jahres einen Landsmann auf dem Rochusplatz mit einer Klinge schwer verletzt hatte, ist vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Dieses Urteil hat das Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsrichterin Laura Rüter verkündet.

Artikel vom 09. August 2019 - 09:44

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Die drei Richter hatten am Ende der zweitägigen Verhandlung erhebliche Zweifel daran, dass der Angeklagte vorsätzlich zugestochen hat. Die Stiche selbst hatte der 44-Jährige überhaupt nicht geleugnet und angegeben, er sei an diesem Abend angegriffen worden.

Fest steht, dass es am späten Abend des 12. August auf dem Rochusplatz zunächst zu einem Streit gekommen ist, bei dem zunächst der 44-Jährige das Opfer war. „Er hat mir mit der Faust auf das Auge geschlagen“, gab er an.

Der Angeklagte gab an, in Notwehr gehandelt zu haben

Rund eine Stunde danach kam es zum erneuten „Showdown“. Dabei soll der Kontrahent erneut angegriffen haben und einen Teleskopschlagstock geschwungen. Der Angeklagte gab an, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Klinge eines Cuttermessers durchtrennte dabei eine Arterie im Oberarm des Angreifers. 

Das Schöffengericht konnte diesen Fall nicht weiter aufklären. Vor allem auch deshalb weil das angebliche Opfer, das als Zeuge vorgeladen war, nicht erschien. Daher folgte das Gericht dem Antrag der Verteidigung und setzte den 44-Jährigen wieder auf freien Fuß. thb 



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