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Bahnübergang Diebacher Weg wieder frei - Kameras zur Sicherheit

Hanau

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    Generalüberholt: Der Bahnübergang Am Diebacher Weg in Hanau wurde am Donnerstag nach mehrwöchigen Sanierungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben. Foto: PM

Hanau. Nach mehrwöchiger Sperrung wurde am Donnerstag um 11 Uhr der Bahnübergang am Diebacher Weg, der die Donaustraße mit der Martin-Luther-King-Straße verbindet, wieder freigegeben.

Artikel vom 01. August 2019 - 15:16

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Die Baumaßnahmen sind somit endlich abgeschlossen, die erneuerte Lichtzeichenanlage mit doppelschlägigen Halbschranken sei voll funktionsfähig, teilt der zuständige Sachbearbeiter der DB Netz mit. Sie laufe bereits im Schutze der beidseitig aufgestellten Bauzäune schon längere Zeit periodisch mit, um sich abzeichnende Anfangsstörungen frühzeitig erkennen zu können.

Vier neue LED-Lichtpunkte leuchten jetzt den Gleisbereich auch bei Nacht taghell aus. Die Beschilderung und Fahrbahnmarkierung seien mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt und von dieser abgenommen worden.

Zaun gegen Müll

Die zwischen Gleisanschluss zum Bauhof und Bahnübergang befindliche Seitenfläche, die in den vergangenen Jahren des öfteren unansehnlich vermüllt wurde, habe man auf Wunsch der Stadt Hanau mit einem Zaun versehen, teilt die DB Netz weiter mit. Das Parken vor und hinter dem Bahnübergang bleibt auch nach der Sanierung aus Sicherheitsgründen verboten.

Mit Einschaltung der gelben Lichtzeichen der Sicherungsanlage und der Fußgängerakustik kündigt sich eine Zugfahrt an, klärt der DB-Netz-Mitarbeiter auf. Fußgänger, die auf der Straße schon am Lichtzeichen vorbeigelaufen seien, müssten sich beim Überqueren beeilen, um nicht vom Schließen der gegenüberliegenden Ausfahrschranke überrascht zu werden.

Wer als Fußgänger beim Signal noch vor dem gelb-roten Straßenlichtzeichen läuft, sollte den Bahnübergang nicht mehr betreten. Dann nämlich reicht die Zeit zum Überqueren der fünf Gleise für ihn nicht mehr aus.

Kameras zur Sicherheit

Im Zuge der Sanierung wurden die Schranken wieder mit einem Gitterbehang versehen, damit Kleinkinder oder Tiere nicht unter dem Schranken hindurchschlüpfen können. Parallel zu den Gleisen wurden Stabgitterzäune eingebaut. Sie sollen verhindern, dass die Schrankenanlage widerrechtlich begangen wird.

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wird der Bahnübergang über zwei Kameras vom Fahrdienstleiter Hanau-Nord überwacht. Sollte also wider Erwarten ein Auto zwischen den Schranken eingeschlossen werden, könne der Fahrdienstleiter den sich nähernden Zug noch aufhalten, teilt der Sachbearbeiter mit.

Züge würden aber auch dann aufgehalten, wenn über die Kameras Personen im Gleisbereich auszumachen seien, so der Mitarbeiter weiter. ju



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