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Das war auf der 47. Staanamer Kerb los

Hanau

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    Erkennbar an der rot-weißen Schleife: „Pino“ Giuseppe Pellecchia (links) wurde ins Kerborsche-Amt befördert. Foto: Holger Hackendahl

Hanau. Es war die 47. Kerbauflage in Steinheim, aber gleichzeitig auch die erste. Denn seit wenigen Monaten kümmert sich der neu gegründete Verein „Staanemer Kerbborschen“ um die Durchführung der „Staanemer Kerb“. Natürlich gibt es weiterhin einen Kerbborsch – der von 2019 heißt Giuseppe „Pino“ Pellecchia. 

Artikel vom 21. Juli 2019 - 19:05

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Von Holger Hackendahl

Das gut gehütete Geheimnis, wer denn der 47. Steinheimer Kerbborsch werden würde, das alljährlich im Vorfeld bei Besuchern Spekulationen auslöst, wurde am Samstagabend um 21 Uhr gelüftet. Mehrere hundert Gäste in Biergarten und Festzelt verfolgten die Kürungszeremonie, die der SKG-Vorsitzende Heiko Lipke am neuen Gildemitglied durchführte. 

Erkennbar an einem rot-weißen Schlupp wurde der – angeführt von seinem mit einer Glocke läutenden Vorgänger Matthias Zinn – in der Mitte der bisherigen Kerbborschen in das Festzelt auf dem Kulturhallenparkplatz hinein geführt. 

Partystimmung in Steinheim: Der Biergarten und das Kerbzelt waren an den drei Kerbtagen sehr gut besucht. Foto: Holger Hackendahl

„Aufgewachsen ist Guiseppe Pellecchia in Hanau, jedoch zog er im zarten Alter von 15 Jahren nach Steinheim, weil er bereits da erkannte, dass es bei uns in Steinheim viel schöner ist“, stellte Heiko Lipke, der Erste SKG-Vereinsvorsitzender als Laudator, den Neuen vor. „Er ist glücklich mit seiner Frau Carmen verheiratet, hat zwei Kinder und einen zweijährigen Enkel. Der gelernte Maler und Lackierer ist seit vielen Jahren bei der ortsansässigen Malerfirma Pförtner beschäftigt.“

„Pino“ ist leidenschaftlicher Petri-Jünger und Mitglied im Angelsportverein Steinheim. Zudem liebt der 54-jährige Country-Musik und ist aktives Mitglied im Hanauer Countrymusikclub. Mit dem Umhängen der grün-weißen Schärpe samt Kerbmedaille, die ihm der Laudator verlieh, wurde er dann in die feierfreudige grün-weiße Gilde aufgenommen. 

Die Kerbflaaschworscht. Foto: Holger Hackendahl

Eine besondere Ehre wurde zudem zwei altgedienten Kerbborschen, die seinerzeit noch unter dem Dach der DJK die Kerb organisiert hatten, zuteil. Matthias Gramann, der Vorsitzende des neuen Steinheimer Kerbborschevereins, und sein Stellvertreter Ulrich Mänz überreichten Horst Lieder für sein 45-jähriges Kerbborsche-Engagement eine Ehrenurkunde. 

Zum Ehrenvorsitzenden wurde außerdem Gerd Schaffner ernannt, begleitet von viel Applaus und im Beisein seiner Frau Marie-Luise. „Ohne euch hätten wir heute nicht die 47. Kerb feiern können“, würdigte Laudator Gramann die Ausgezeichneten, ehe das Duo „Soundexpress“ für gute musikalische Unterhaltung sorgte.

Das Trio „Sanders & friends“. Foto: Holger Hackendahl

Das Trio „Sanders & friends“ sorgte zum Kerbauftakt am Freitagabend auf der Zeltbühne für ordentlich gute Stimmung. Sonntagabend rundete eine Kerb-Tombola mit vielen attraktiven Preisen – Fahrten mit einer historischen Dampflok, zwei Kurzreisen etwa in den ZDF-Fernsehgarten, Tablet und Bluetooth-Lautsprechern – das muntere Kerbtreiben ab. 

Vor wenigen Monaten hatten sich die Kerbborsche, die am Montagabend des CCSW-Biergartenabend an der Karlstraße besuchen, aus der DJK Eintracht Steinheim herausgelöst und nun mit dem „Staanemer Kerbborschen e.V.“ einen eigenen Verein gegründet. 



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