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Hanau verbietet öffentliches Grillen - Wasserknappheit kein Thema

Hanau

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    Die Stadt Hanau untersagt offenes Feuer auf öffentlichen Plätzen. Foto: Congerdesign/Pixabay

Hanau. Die Stadt Hanau verbietet laut Mitteilung ab sofort das Grillen auf öffentlichen Grünflächen, insbesondere in den Mainwiesen sowie in den Bürgerparks Hochgericht und Freigerichtviertel.

Artikel vom 04. Juli 2019 - 16:56

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Stadtrat Thomas Morlock begründet diese Maßnahme mit der anhaltenden Trockenheit, deretwegen das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz per Erlass die Waldbrandstufe A (hohe Waldbrandgefahr) ausgerufen hat. „Die hitzebedingte Trockenheit zwingt uns zu dieser Allgemeinverfügung zum Schutz von Mensch und Natur“, wird Morlock in der Mitteilung zitiert.

Die Stadt stelle jetzt entsprechende Verbotsschilder auf, wonach Grillen und offenes Feuer auf öffentlichen Grünflächen untersagt sind. Das Verbot gelte auch für Kerzen und Fackeln sowie das Entsorgen von Asche. Morlock appelliert zudem an Rauchende, ihre Kippen nicht dort achtlos wegzuwerfen, wo leicht ein Feuer entstehen könnte.

Trinkwasserverbrauch kaum gestiegen

Keine Gedanken müssen sich die Hanauer dagegen über die Trinkwasserversorgung machen. Wie Pressesprecher Joachim Haas-Feldmann auf HA-Nachfrage mitteilte, befinde sich der Grundwasserpegel in Hanau weiterhin auf einem hohen Niveau. Daran habe auch der trockene Sommer 2018 nichts geändert. Über das ganze Jahr verteilt sei der Trinkwasserverbrauch nur „um etwa 0,1 Prozent gestiegen“, so Haas-Feldmann.

„Die Menschen achten zunehmend darauf, kein Trinkwasser zu vergeuden und bewässern ihre Gärten mit aufgefangenem Regenwasser“, sagte Haas-Feldmann. Auch bei einer längeren Trockenperiode bestehe kein Grund zur Sorge. „Da wird es keine Not geben, damit hatten wir noch nie Probleme."

Auch in Großkrotzenburg weist das Ordungsamt darauf hin, dass offene Feuer derzeit strengstens verboten sind. Dies hat zur Folge, dass bis auf Weiteres keine Genehmigungen für Lagerfeuer auf Privatgrundstücken erteilt werden. Die Nutzung der öffentlichen Grillplätze der Gemeinde ist ebenfalls verboten. bel/thb



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