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Lamboyfest: Rund 40 000 Besucher - Becher am Samstag aus

Hanau

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    Das musste festgehalten werden: Hunderte von Fans und Besuchern drängten sich auf dem Schlossplatz und filmten den Auftritt von Fools Garden mit den Handys. Foto: Reinhard Paul

Hanau. Dass die wiederverwertbaren Kunststoffbecher schon am zweiten Tag des Lamboyfests ausverkauft sein würden, hätte sich Cheforganisator Bernd Michel, alias Mister Lamboyfest, nicht träumen lassen.

Artikel vom 17. Juni 2019 - 10:52

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Alle 10 000 Becher waren am Rekordsamstag in der Hanauer Altstadt, wo über 40 Beschicker mit Ständen den Besuchern eine Vielfalt an Ess- und Trinkbarem sowie sonstige Zerstreuung boten, weggegangen wie nichts.

So fiel das Fazit von Michel gestern Abend rundweg positiv aus. Zudem auch von den Sicherheitsdiensten und von der Polizei nur Gutes vermeldet wurde: Bis 18.30 Uhr war gestern von einer durch und durch friedlichen Veranstaltung die Rede ohne jegliche Auseinandersetzung. Wer sich an die Lamboyfeste früherer Jahre – etwa in den 70ern – erinnert, hat mit Bildern von Schlägereien und blutigen Nasen anderes vor Augen.

Kräftige Regenschauer am Freitag

Am Freitagabend sorgten kräftige Regenschauer zum Festauftakt zwar für eine Eintrübung, doch der Stimmung tat das keinen Abbruch. Die letzten Einhörner des Pop, der Club Erika, waren da zu hören, in altbewährter Manier das Werner Bayer Quintett und für die jüngere Generation unter anderem Helium 6.

In der Marienkirche interessierten sich viele Besucher für die Ausstellung und die Sonderveranstaltungen, mit denen des Anlasses des Traditionsfests gedacht wurde: Der Befreiung der Hanauer Bevölkerung im Jahr 1636 von der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter General Lamboy im Dreißigjährigen Krieg.

Während der Samstag ein bunt gemischtes Publikum anlockte, gehörte der Sonntag überwiegend den Familien mit Kindern. Die drückten sich die Nasen platt, als die Tierparade der Stelzenläufer durch die Gassen zog. Sie tummelten sich in der Hüpfburg oder vorm artistischen Kindertheater am Schlossplatz.

Als Novum hatte die Stadt in diesem Jahr eine „Open stage“ eingerichtet, auf der sich künftig jeder mit einer besonderen Gabe oder Darbietung präsentieren darf. Noch war der Andrang verhalten, doch das soll nächstes Jahr besser werden. ju



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