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Forstamt rät zu Vorsicht im Wald

Region Hanau

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Region Hanau. Zu Vorsicht bei Spaziergängen im Wald rät derzeit Sigrun Brell von Hessen Forst.

Artikel vom 05. Juni 2019 - 10:40

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 „Die enorme Hitze und die Trockenheit des vergangenen Sommers haben den Bäumen erheblichen Schaden zugefügt. Viele sind abgestorben“, erklärt Brell auf Nachfrage unserer Zeitung. Aber eben noch nicht alle abgestorbenen Bäume hätten bereits gefällt werden können. 

Unwetter wie das vom Montagabend mit Starkregen, Hagel und Sturm machen die betroffenen Bäume weiter instabil und lassen sie im schlimmsten Fall sogar umstürzen. „Im Laufe der kommenden Wochen wird der Zersetzungsprozess der abgestorbenen Bäumen weiter fortschreiten, die Wurzeln faulen, aber eben nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich schnell“, erklärt Brell.

Betroffen sind Kiefern, Fichten, Buchen und Lärchen, die zudem auch von Käfern und Pilzen befallen sind. Hessen Forst hat den Bestand und die Schäden im Auge. „Der Einschlag läuft und wird in der nächsten Zeit weitergehen“, so Brell. Sie rät bei Ausflügen in den Wald, vorsichtig zu sein – besonders nach starkem Regen und Gewittern – und genau darauf zu achten, wo abgestorbene Bäume stehen. bac



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