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Finale des großen Diktatwettbewerbs steht an - Machen Sie mit!

Hanau

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    Beim überregionalen Finale des großen Diktatwettbewerbs 2019 können neben den Gewinnern der regionalen Vorentscheide auch Leser in der Kategorie Freie Schreiber antreten. 2018 gingen 280 Teilnehmer in Frankfurt an den Start. Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft/Dominik Buschardt

Frankfurt/Hanau. Wenn am 27. Juni in Frankfurt das überregionale Finale des großen Diktatwettbewerbs stattfindet, werden auch Teilnehmer aus der Region dabei sein. Neben den Gewinnern des regionalen Vorentscheides „MKK schreibt!“, können auch Leser unserer Zeitung im Team der Freien Schreiber antreten.

Artikel vom 04. Juni 2019 - 09:45

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Von David Kirchgeßner

Das überregionale Finale findet am Donnerstag, 27. Juni, von 16 bis etwa 18 Uhr in der Aula des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt statt. In der Atmosphäre eines öffentlichen Wettstreits regt der große Diktatwettbewerb an, sich mit der Rechtschreibung und dem Reichtum der deutschen Sprache auseinanderzusetzen. So sollen dem richtigen Schreiben und dem Entdecken des großen Wortschatzes wieder mehr Bedeutung zukommen – in einem humorvollen, sportlichen und generationsübergreifenden Wettbewerbsformat. 

Alle Interessierten sind eingeladen, sich der sprachlichen Herausforderung zu stellen. „Schreiben Sie in der Kategorie 'Freie Schreiber' mit und gewinnen Sie mit etwas Glück ein iPad“, ruft die Stiftung Polytechnische Gesellschaft als Ausrichterin des Wettbewerbs zur Teilnahme auf.

280 Teilnehmer im vergangenen Jahr

Im überregionalen Wettbewerb treffen die Freien Schreiber sowie die Sieger der Lokalwettbewerbe, die 2019 im Main-Kinzig-Kreis sowie in Frankfurt, Wiesbaden und weiteren Standorten stattfanden, aufeinander. Außerdem treten Teams aus weiteren hessischen Schulen an. Prämiert werden die Besten in den Kategorien Eltern, Lehrer und Schüler sowie Hochschule und eben Freie Schreiber.

Im vergangenen WM-Jahr waren rund 280 Teilnehmer angetreten, um sich passend zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland einem Diktat mit dem Titel „Eklat am Spielfeldrand“ zu stellen. Der 191 Wörter-starke Text beinhaltete 51 sprachliche Hürden, ungefähr jedes vierte Wort stellte die Schreiber vor eine kleine oder große Herausforderung – etwa „Pep“ oder „D-Zug-artig“.

Gesamtsieger kam aus Hamburg

Mit dabei waren auch drei HA-Redakteure sowie Yvonne Backhaus-Arnold, stellvertretende Chefredakteurin, die mit in der Jury saß. Der Gesamtsieger des sechsten überregionalen Finales des Großen Diktatwettbewerbs im Goethe-Gymnasium war Andreas Klik aus Hamburg. Der Lehrer, der an der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr unterrichtet, war mit drei Fehlern nicht nur der Beste in seiner Rubrik, sondern auch der Führende des Gesamtklassements. 

Ihm dicht auf den Fersen war Joachim Schieb vom Franziskanergymnasium Kreuzburg aus Großkrotzenburg (vier Fehler). Lukas Geßl vom Hans-Carossa-Gymnasium aus Landshut sicherte sich bei den Schülern mit Paul Rohwedder von der Wichern-Schule aus Hamburg den zweiten Platz. Beide hatten sieben Fehler im Diktat. Die durchschnittliche Fehlerzahl aller Teilnehmer lag bei 17,6 Fehlern, Am besten schnitt das Uni-Team ab: Hier betrug die durchschnittliche Fehlerzahl nur 9,9. 

Hanauerin liest das Diktat

Eine ganz besondere Rolle wird am 27. Juni Eva Molitor spielen. Denn die Hola-Lehrerin wird das Diktat vorlesen. Als Teilnehmerin bei „MKK schreibt!“ hatte die promovierte Romanistin im Vorjahr mit nur einem Fehler den ersten Platz in der Lehrer-Kategorie belegt. In diesem Jahr erreichte sie hinter ihrem Hola-Kollegen Stefan Prochnow, der nun für die Region in Frankfurt antritt, den zweiten Platz.

Das diesjährige Finale widmet sich thematisch dem 70-jährigen Bestehen des deutschen Grundgesetzes. Es erwartet die Schreiber ein kniffliger und amüsanter Text zu diesem Thema. Der Text wird dabei von Eva Molitor in Echtzeit vorgelesen, von allen Teilnehmern gleichzeitig geschrieben und anschließend selbst korrigiert. 

Während die besten Diktate von einer Jury überprüft werden, dürfen sich die Teilnehmer auf Bestseller-Autor und Journalist Bastian Sick („Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, „Happy Aua“) freuen, der sie mit einem anregenden Sprachquiz unterhalten wird. Denn bei allem Wettkampfgeist soll es beim großen Diktatwettbewerb nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zugehen. Vielmehr sind laut Professor Roland Kaehlbrandt, dem Initiator des Wettbewerbes „Ausschöpfen des riesigen deutschen Wortschatzes sowie der sportliche und unterhaltsame Aspekt“ wichtig.

 

So nehmen Sie teil

Sie wollen dabei sein und mitschreiben? Melden Sie sich bis zum 14. Juni ganz einfach per E-Mail an info@frankfurt-schreibt.de. Ihre Teilnahme bestätigen wir Ihnen anschließend noch einmal. Trainieren können Sie unter dergrossediktat wettbewerb.de. Dort finden Sie auch weitere Infos.

 



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