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Ölexplosionen und Autounfälle: Gefahrenabwehrzentrum öffnet Tore

Hanau

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    Erste Hilfe: Schnell zur Stelle sein, um den Verletzten zu versorgen, ist nach einem solchen Unfall das A und O. Foto: Per Bergmann

Hanau. Dass man nicht verzagen sollte, wenn es tatsächlich zu einem Küchenbrand kommt und wie man vor allem vermeidet, dass die Küche überhaupt erst in Flammen aufgeht, das demonstrierten die Brandschützer auf anschauliche Art und Weise beim  Tag der offenen Tür im Gefahrenabwehrzentrum.

Artikel vom 02. Juni 2019 - 20:18

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Von Per Bergmann
Dieser diente einmal mehr dazu, den Besuchern die Schlagkraft und die technische Ausrüstung von Rettungskräften wie der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe, der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Technischem Hilfswerk und Polizei zu verdeutlichen.

Mehrere Tausend Besucher strömten bei sommerlichem Wetter in das Gefahrenabwehrzentrum „Hans-Martin“ an der August-Sunkel-Straße. Die Hilfsorganisationen, die sich gemeinsam um die Sicherheit der Menschen in der Region kümmern, boten kleinen und großen Gästen Einblicke in ihre Arbeit und beantworteten viele Detailfragen. Auch in eigener Sache. Schließlich werden an solchen Tagen immer wieder auch Nachwuchskräfte für die Arbeit im Dienste der Allgemeinheit begeistert.

Spektakuläre Ölexplosionen, simulierter Autounfall

Wer sich in Zukunft ehrenamtlich bei einem der Rettungsdienste beteiligen will, konnte sich direkt für einen weiteren Besuch im Gefahrenabwehrzentrum anmelden. Bei den Übungen in einem abgesperrten Bereich staunten die Zaungäste nicht schlecht, als sie den DRK-Rettungskräften bei ihrer Arbeit nach einem Verkehrsunfall zuschauten. Sie bekamen unter anderem vorgeführt, wie ein verunglückter Radfahrer versorgt wird, der von einem Auto angefahren wurde. 

Wissenswertes und dazu spektakuläre Bilder für die Handykameras der Besucher lieferte die Feuerwehr mit ihrer „Fettexplosion“, die durch die Verbindung von Öl und Wasser erzeugt wurde und regelmäßig zu Küchenbränden führt.  Neben den bekannten Organisationen berichteten auch der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie der Auto Club Europa von ihren Aufgabengebieten. Wem es bei den sommerlichen Temperaturen zu heiß wurde, der konnte sich bei einer Führung durch die Räumlichkeiten der Wache abkühlen. Das brauchten die jüngsten Besucher kaum. Sie tobten sich auf einer Hüpfburg aus, konnten aber auch e Spiel-, Bastel- und Mitmachaktionen nutzen.



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