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Aktion gegen Diskriminierung: Tag gegen Homo-und Transphobie

Hanau

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    Auch in Hanau wird am Freitag für mehr Toleranz geworben. Symbolbild: Pixabay

Hanau. Der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie, auf Englisch: International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia – kurz Idahobit findet traditionell am 17. Mai statt. 

Artikel vom 16. Mai 2019 - 12:37

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Denn es war am 17. Mai 1990, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität endlich aus ihrem Krankheitskatalog strich. Auch in Hanau nehmen verschiedene Organisationen den Tag zum Anlass, um zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Freiheitsplatz vor dem Forum mit einem Infostand auf Missstände hinzuweisen, aufzuklären, für Toleranz zu werben und dem Thema eine öffentliche Stimme zu geben.

Außerdem besteht dort die Möglichkeit für Interessierte, mehr über das regionale Beratungs- und Freizeitangebot für schwule, lesbische und transidente Menschen sowie deren Angehörige und Freunde zu erfahren. Vertreten vor Ort sind unter anderem Queer Hanau, pro familia Hanau, Aids-Hilfe Hanau/MKK, das Präventionsprojekt der Hessischen Aidshilfen Hessen Ist Geil!, „Demokratie leben“ Erlensee und Rodenbach, CSD-Hanau, Adinet (Antidiskriminierungsstelle) und die Jusos Hanau. 

Auch Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) wird die Stände um 12 Uhr besuchen, um die ausdrückliche Unterstützung der Stadtspitze für die Aktivitäten und Anliegen der verschiedenen Organisationen und Gruppen zu bekräftigen. „Es ist wichtig und richtig, dass wir uns im Privaten und öffentlich gegen die Diskriminierung von Mitmenschen wehren“, sagt Funck. Dieser besondere Tag diene dazu, auf die weltweit immer noch bestehenden Missstände und auf die mangelnde Toleranz gegenüber alternativen Lebensentwürfen hinzuweisen. 

„In vielen Ländern werden Menschen, deren sexuelle Orientierung von der Tradition abweicht, bestraft oder an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das kann nicht sein!“ Auch in Deutschland gebe es in Bezug auf Akzeptanz und Toleranz noch Nachholbedarf. Umso wichtiger sei es, Aufklärungsarbeit zu betreiben und Vorurteile abzubauen, „denn was man kennt, macht keine Angst mehr“, so Funck. das



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