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HA-Überraschung zum Muttertag: Profi kocht für "beste Mama"

Hanau

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    Ein besonderer Muttertag: Natascha (Mitte) und Julian Repp stehen ihrer Mutter Alexandra beim HA-Kochevent helfend zur Seite. Foto: Lena Bellon

Hanau. Ein Strauß Blumen, eine schöne Karte oder Schokolade sind vermutlich die gängigsten Geschenke und Aufmerksamkeiten zum Muttertag. Alexandra Repp hat dieses Jahr allerdings einen Profikoch in ihrer Küche stehen, der mit ihr zusammen ein Muttertagsmenü nach ihrem Geschmack kreiert.

Artikel vom 13. Mai 2019 - 10:40

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Von Lena Bellon

Ihre Tochter Natascha hat nämlich zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Julian bei dem HA-Gewinnspiel mitgemacht und das Muttertagskochen für ihre Mama gewonnen. „Jetzt ist es offiziell bestätigt: Wir haben die beste Mama der Welt“, freut sich die 22-Jährige. 

Rezeptideen ohne Fleisch

Profikoch Christopher Thomas kommt also am Nachmittag mit vielen frischen und teilweise außergewöhnlichen Lebensmitteln zur Familie Repp nach Hause, um das vorab abgesprochene Muttertagsmenü zu kochen. „Ich dachte, die Überraschung wäre genau das Richtige für meine Mama, weil sie immer viel selbst kocht und neue Gerichte ausprobiert“, erzählt Natascha Repp. Seit einiger Zeit achtet auch ihre Mutter Alexandra darauf, weniger Fleisch zu essen. „Oft kommt dabei aber nur eine Beilagenansammlung zustande. Ich freu mich, dass Christopher Thomas mir jetzt mal neue Rezeptideen ohne Fleisch vorstellt“, sagt sie. 

Auf dem Menü steht unter anderem Beluga-Linsen-Salat mit paniertem Handkäse zur Vorspeise, gefüllte Paprika gibt es als Hauptspeise. Das Dessert Süßkartoffel-Panna-Cotta mit Vanille-Apfel-Kompott sorgt für Neugier bei Mutter und Tochter. „Sind Süßkartoffeln denn etwas für einen Nachtisch?“, fragen sie sich.

Nach dem kleinen Aperitif kann es dann endlich losgehen. Kaum sind die Schürzen angelegt, werden Aufgaben verteilt und die Vorbereitungen für das Menü beginnen. Schnell brodelt es in einigen Töpfen und der Profikoch verteilt ein paar hilfreiche Tipps dazu, wie man Zwiebeln schneidet oder wie man im Idealfall Vanilleschoten aufbewahrt. „Ich mag einfache Rezepte, die jeder zu Hause kochen kann, die schnell gehen und preiswert sind“, erzählt Christopher Thomas.

Weiterverwendung der Lebensmittel

Nebenbei erzählt er, wie die Familie das, was heute von dem Menü übrig bleibt, in den nächsten Tagen noch weiterverwenden kann. Es ist ihm wichtig, dass so wenig wie möglich weggeschmissen werden muss und alles verwendet wird. „Ich kaufe auch oft Produkte, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten ist. Gerade bei Milchprodukten kann man damit wirklich noch etwas anfangen“, fährt er fort.

Während gekocht wird, bleibt zwischendrin immer Zeit für Tipps, kleine Scherze und Plaudereien. Das ganze Geschehen steht unter der ständigen Beobachtung von Familienhund Nesto, der zum Schluss die Reste vom Parmesan naschen darf. Auch Natascha Repp kann davon durchaus profitieren: „Das war total schlau, ihr das zu schenken, davon habe ich ja auch was“, scherzt sie. Mutter Alexandra zieht ein erstes Zwischenfazit: „Das ist total spannend und wirklich mal ein anderer Muttertag.“

Erste Ergebnisse

Nach einiger Zeit gibt es erste Ergebnisse. Der Linsensalat ist bereits fertig und auch das Dessert im Kühlschrank. Als dann langsam der Tisch gedeckt wird, kommen auch der 16-jährige Julian Repp und Nataschas Freund Kevin dazu. „Gemüse ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ich probiere es mal“, sagt Julian noch etwas skeptisch. 
Christian platziert abschließend noch alles ganz professionell auf den Tellern, bevor die Familie endlich zusammen am Tisch sitzt und das Muttertagsmenü verspeisen kann.

„Das sieht ein bisschen aus wie an Weihnachten“, stellt Natascha fest. Kevin ist gegen seine Erwartungen sehr positiv überrascht: „Das schmeckt echt lecker, hätte ich nicht gedacht“, sagt er. 

Vor allem Alexandra schmeckt das Menü sehr gut. „Davon werden wir auf jeden Fall noch einmal etwas kochen“, sagt sie abschließend. Aber nicht nur die Gerichte haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern auch der ganze Abend ist bei allen jetzt als ein besonderer Muttertag im Kopf geblieben.



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