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Evonik-Kinderuni: Jury wählt die besten Dokumentationen aus

Hanau

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    Auch der kleine HANAUER machte sich ein Bild von den abgegebenen Dokumentationen. Darunter eine HA-Seite in Übergröße. Die Punkteverteilung überließ der kleine HANAUER aber anderen. Foto: Mike Bender

Hanau. Konzentrierte Stille herrschte am Mittwoch im Konferenzraum des HA-Verlages, als fünf Jurymitglieder die eingereichten Dokumentationen für die Evonik-Kinderuni begutachteten. 

Artikel vom 09. Mai 2019 - 10:44

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Von Michael Bellack

Sie hatten die Qual der Wahl, denn einmal mehr hatten sich Kindertagesstätten aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis für den vom HANAUER ANZEIGER und Evonik initiierten Forschungswettbewerb mächtig ins Zeug gelegt.
„Jedes Jahr denkt man, man hat schon alles gesehen. Es ist verblüffend und einfach toll, auf welche Ideen die Teilnehmer kommen“, zeigte sich Claus Kaminsky, Oberbürgermeister und Jurymitglied, beeindruckt. Auch HA-Verleger Thomas Bauer war begeistert von der Kreativität der Kinder und der Mühe, die sie sich gemacht hatten.

Bauer und Kaminsky bildeten gemeinsam mit Evonik-Pressesprecherin Silke Wodarczak, der stellvertretenden HA-Chefredakteurin Yvonne Backhaus-Arnold und Petra Bassermann, Leiterin der Kita Buchbergblick in Langenselbold, die fünfköpfige Jury. Auf Anregung der Kindertagesstätten war mit Bassermann, deren Kita dieses Jahr nicht teilnimmt, erstmals eine Expertin aus den eigenen Reihen in der Jury vertreten. 

Guckkasten in der Miniaturversion

Mehr als 20 Dokumentationen der von den Kindern durchgeführten Experimente galt es zu bestaunen – und auch zu bewerten. Dabei machte es sich die Jury nicht leicht. Jede der liebevoll gestalteten Bastelarbeiten wurde genauestens unter die Lupe genommen und in vier Kategorien bewertet. Jeweils bis zu zehn Punkte konnten für Kreativität, Aufwand, inhaltliche Aussage und den aktiven Einbezug der Kinder in die Präsentation vergeben werden. Zehn Sonderpunkte konnte jeder Juror zudem für seinen persönlichen Favoriten vergeben. Benotet wurde anonym. Und auch von welchen Kitas die jeweiligen Dokumentationen stammten, war für die Juroren nicht ersichtlich.

Selbstgebastelte Bücher, bebilderte Ordner, Puzzles und ein Guckkasten mit der Miniaturversion der Kita-Räume wurden von der Jury inspiziert. Auch überdimensionale Zeitungsseiten und eine lebensgroße Pappversion der Erzieherin samt Kindergartenkindern in Form von kleinen Styropor-Figuren hatten die Kitas eingereicht. Sogar selbst gemachte Butter in vier verschiedenen Variationen durften die Jurymitglieder kosten.

Keine leichte Entscheidung

Bei allen Dokumentationen im Vordergrund: die kleinen Forscher. Ausgestattet mit weißen Kitteln und Schutzbrillen führten die Kitakinder die Experimente durch, die Anfang April zwei Wochen lang im HA erschienen sind. Die jeweiligen Ausgaben wurden den teilnehmenden Kindergärten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bei aller Begeisterung über die Kreativität und den Einfallsreichtum der Kita-Kinder und ihrer Erzieher hatte die Jury aber auch schwere Entscheidungen zu treffen. Schließlich geht es bei der Evonik-Kinderuni zwar vorrangig um den Spaß am Experimentieren, letztlich aber auch um attraktive Gewinne. Die fünf am besten bewerteten Kitas erhalten Geldpreise im Wert von 5000 Euro. Unter allen anderen werden drei Gutscheine für einen Gruppenausflug in den Wildpark Alte Fasanerie und Forschervormittage mit Evonik-Mitarbeitern verlost.

Auch nächstes Jahr wieder

Welche der fünf erstplatzierten Kitas auf welchem Platz gelandet ist, wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung am Freitag, 14. Juni, bei Evonik im Industriepark Wolfgang bekannt gegeben. Innerhalb der kommenden zwei Wochen erhalten die betreffenden Einrichtungen Post vom HA.

Aber auch die Kitas, die in diesem Jahr leer ausgehen, dürfen sich als Gewinner fühlen, da war sich die Jury einig. „Es klingt abgedroschen, aber schon die Teilnahme ist ein Erfolg. Man kann den Bildern entnehmen, dass die Kinder sehr viel Spaß hatten“, stellte OB Kaminsky fest. 

Die kleinen Forscher können sich bereits auf das kommende Jahr und die vierte Auflage des Projekts freuen. „Klar, dass wir die Evonik-Kinderuni 2020 wiederholen“, so Backhaus-Arnold und Wodarczak nach der Jurysitzung. 



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