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Feuerwehren an Ostertagen stark gefordert

Hanau/Nidderau

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    Am Ostersonntag wurde die Feuerwehr Hanau zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Gerhart-Hauptmann-Straße nach Kesselstadt alarmiert. Foto: Feuerwehr Hanau
  • An der A66 brannten am Sonntag rund 1200 Quadratmeter Waldboden sowie der Seitenstreifen der Autobahn. Fotos: Feuerwehr Hanau
  • In Bruchköbeler Landstraße wurde eine Entenfamilie aus einem Abwasserschacht gerettet. Foto: Feuerwehr Hanau

Hanau/Nidderau. Vor allem die Hanauer Feuerwehr hatte an den Ostertagen alle Hände voll zu tun. Waldbrände und ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Nidderau-Windecken hielten die Einsatzkräfte auf Trab.

Artikel vom 22. April 2019 - 16:32

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Nahe der Großauheimer Waldsiedlung ist am Karsamstag ein fast fußballfeldgroßes Waldstück in Brand geraten. Anwohner waren wegen der intensiven Rauchentwicklung aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Der Brand war um 12.40 Uhr gemeldet worden. Nach Angaben der Feuerwehr standen rund 5000 Quadratmeter Waldboden östlich von Großauheim in Flammen. Die Feuerwehr Hanau war im Großauheimer Stadtwald den Angaben zufolge mit 60 Kräften vor Ort und bis in den späten Nachmittag hinein mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Am Sonntagmorgen mussten im Bereich des Alten Kahler Weges einige Glutnester abgelöscht werden.

Böschungsbrand an der A66

Warum das Feuer ausbrach, war am Montag noch unklar. Die Wälder im Raum Südhessen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sehr trocken, die Waldbrandgefahr ist auf der zweithöchsten Stufe.

Zusätzlich zu dem Waldbrand in Großauheim, wurde die Feuerwehr Hanau bei weiteren Einsätzen stark gefordert: Noch während die Kräfte mit den Aufräumarbeiten im Stadtwald beschäftigt waren, gaben die digitalen Melder die Alarmierung Waldbrand in Hanau-Wolfgang von ihrem Display. Dieser Waldbrand offenbarte sich als Böschungsbrand im Bereich der A66 Erlensee, Abfahrt zur B43a Richtung Obertshausen. Zwischenzeitlich war auch noch ein brennender Baum in Hanau-Steinheim zu löschen.

Dachgeschoss brennt komplett aus

Am Samstagabend gegen 18 Uhr löste der Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses in Windecken einen Großeinsatz der Feuerwehren aus Nidderau und Hanau. Nachbarn hatten das Feuer im ersten Obergeschoss festgestellt und sofort die Feuerwehr verständigt. Diese fand beim Eintreffen das Dach in Vollbrand vor, konnte aber eine Ausdehnung des Brandes, insbesondere auf benachbarte Gebäude, verhindern. 

Das Dachgeschoss brannte allerdings vollständig aus. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gebäude. Feuerwehr und Polizei leiteten den Verkehr im betroffenen Wohngebiet Süd vorübergehend ab.  Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Rundfunkwarnmeldung veranlasst. Gegen 21 Uhr hatten die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand gelöscht. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei am Montag noch keine Angaben machen.

1200 Waldboden brannten

Am Sonntag wurden die hauptamtlichen Kräfte zusammen mit den Stadtteilwehren Hanau-Mitte und Mittelbuchen gegen 15:20 Uhr in den Bereich der A66 Hanau in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. 

Vor Ort brannten etwa 1200 Quadratmeter Waldboden und Seitenstreifen der Autobahn. Um die Wasserversorgung sicherstellen zu können, wurde die Stadtteilwehr Steinheim nachalarmiert. Die Löscharbeiten an der Einsatzstelle konnten nach etwa 1,5 Stunden beendet werden. 

Weitere Tierrettung in Hanau

Parallel zu dem Waldbrand kam es zu zwei weiteren Einsätzen. In der Bruchköbeler Landstraße musste eine Entenfamilie aus einem Abwasserschacht gerettet werden. Bereits am Vormittag wurden zwei verletzte Jungtauben aus der Hanauer Innenstadt zu den Wildtierfreunden nach Maintal verbracht. 

In Hanau war zudem das Hilfeleistungslöschboot im Einsatz, da ein Hindernis auf dem Main gemeldet wurde. Dieses stellte sich als Wassertank heraus.

Dachstuhlbrand in Kesselstadt

Am Ostersonntag wurde die Feuerwehr Hanau zudem gegen 19:50 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Gerhart-Hauptmann-Straße nach Kesselstadt alarmiert. Bei Eintreffen drang dichter schwarzer Rauch und Flammen aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Um eine Brandausbreitung auf darüber liegende Wohnungen zu verhindern wurden umgehend mehrere Trupps unter schweren Atemschutz mit zwei C-Rohren eingesetzt.

Nach etwa 35 Minuten war das Feuer unter Kontrolle und es konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Von Seiten der Feuerwehr waren etwa 35 Kräfte im Einsatz. lg



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