Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
heiter
28 ° C - heiter
» mehr Wetter

Hanau will eigene Katastrophenschutzbehörde

Hanau

  • img
    Symbolbild: Feuerwehr Hanau

Hanau. Die Stadt Hanau bekräftigt im Rahmen ihrer für den 1. April 2021 angestrebten Kreisfreiheit den Anspruch auf eine eigene Untere Katastrophenschutzbehörde. Das unterstrich Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung der Hanauer Feuerwehren.

Artikel vom 15. April 2019 - 10:49

Anzeige

Die Notwendigkeit einer unmittelbaren Zuständigkeit in Fragen des Katastrophenschutzes folge der besonderen Sicherheitslage der Stadt. Neben den Stützpunkten der Freiwilligen Feuerwehr, die ab 2021 in die Struktur einer Berufsfeuerwehr münden würden, gäbe es vier Werksfeuerwehren (Dunlop, Heraeus, Vacuumschmelze und Industriepark Wolfgang).

Kaminsky erwähnte auch den Mainhafen und andere Betriebe in der Stadt. Es sei nur logisch, wenn im Katastrophenfall Rettungs- und andere Hilfsmaßnahmen orts- beziehungsweise situationsnah koordiniert werden könnten. 

Der Rathauschef verband mit dieser Forderung ausdrücklich keine Kritik am Main-Kinzig-Kreis. Überall dort, wo es sinnvoll sei, würde auch weiterhin auf Zusammenarbeit gesetzt, so etwa beim Rettungsdienst oder der Notrufleitstelle 112 in Gelnhausen.

Nach der hessischen Katastrophenschutzgesetzgebung sind die sogenannten Unteren Katastrophenschutzbehörden, wie sie künftig auch Hanau beansprucht, bei den Landkreisen und kreisfreien Städten angesiedelt. Von dort werden Brandschutz, Gefahrstoff-ABC (radioaktive, biologische oder chemische Stoffe mit Gefahrenpotential), Sanitätswesen und andere Hilfseinsätze im Bedarfsfall koordiniert.  litt 



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.