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Abrissarbeiten: Bagger legen in der Hahnenstraße los

Hanau

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    Die marode Häuserzeile wird dem Erdboden gleichgemacht. Hier sollen Neubauten entstehen. Foto: Reinhold Schlitt
  • Foto: Reinhold Schlitt

Hanau. „Aus und vorbei“ heißt es nun unwiderruflich für insgesamt 98 Wohnungen in der Hahnenstraße sowie in der angrenzenden Gärtnerstraße und einem Teilabschnitt der Französischen Allee. Erste Bagger sind bereits vor Ort und bauvorbereitende Erdarbeiten haben begonnen.

Artikel vom 12. April 2019 - 14:58

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Von Reinhold Schlitt

Damit geht unwiderruflich auch ein vertrauter Anblick auf das traditionelle Laubenganghaus seinem Ende entgegen. Für den Zeilenbau wurde 1952 die Baugenehmigung erteilt. Er galt als „anschaulicher und origineller Beleg eines unkonventionellen und zugleich komfortablen Wohngebäudes der Nachkriegszeit“, heißt es dazu in der Theiss-Denkmaltopografie für die Stadt Hanau. Jeweils zwei „Einfamilienhäuser“ wurden hier übereinander angeordnet.

Die kleinen Fenster zur Straßenseite täuschen darüber hinweg, dass die leergezogenen Wohnungen zur Gartenseite hin seinerzeit mit großen Blumenfenstern und teilweise mit Balkons ausgestattet wurden. Allerdings entsprachen die Wohnungen technisch und aufgrund ihres Zuschnitts nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Auf dem Abrissareal errichtet die Nassauische Heimstätte insgesamt 153 Wohnungen, also 55 Wohneinheiten mehr als im bisherigen Wohnungsbestand. Die Nettokaltmieten für ein Fünftel der künftigen Wohnungen sollen nach Auskunft der Wohnungsbaugesellschaft vom vergangenen Jahr bei 6,70 Euro, für alle anderen bei 9,50 Euro je Quadratmeter liegen.

Der Pressesprecher der Nassauischen Heimstätte, Frederik Lang, sagte dem HANAUER ANZEIGER auf Nachfrage, dass voraussichtlich bereits im Herbst mit der eigentlichen Neubebauung des Areals begonnen werden soll. Wir berichten demnächst ausführlich darüber.



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