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Mitternachtspremiere für das große Finale im Marvel-Universum

Hanau

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    Iron Man muss sich, gemeinsam mit den Avengers, seiner bisher größten Aufgabe stellen. Foto: The Walt Disney Company
  • Auch in Zeiten des Friedens bleiben die Helden beisammen. Foto: The Walt Disney Company

Hanau. Am 24. April startet Avengers: Endgame in den deutschen Kinos. Ein Film, auf den nicht nur die Fans sehnsüchtig warten. Er gehört zu einem größeren Ganzen: dem Marvel Cinematic Universe. Doch was hat es damit auf sich?

Artikel vom 10. April 2019 - 09:14

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Von Jan Max Gepperth und Lena Bellon

Was haben ein Milliardär in einer Eisenrüstung, ein nordischer Donnergott, ein Zweiter-Weltkriegs-Veteran, eine russische Spionin, ein Wissenschaftler mit einer dunklen Seite und ein erstklassiger Bogenschütze gemeinsam? Was im ersten Moment nach einer sehr abstrakten Konstellation klingt, ist das Erfolgsgeheimnis des größten cineastischen Universums der Filmgeschichte: dem Marvel-Cinematic-Universe, kurz MCU. Dessen Finale wird nun mit Avengers: Endgame eingeläutet. Der Film kommt am 24. April in die Kinos. Auch im Hanauer Kinopolis rechnet man mit regem Andrang.

Patrick Schubert, Geschäftsführer des Kinopolis Hanau, weiß um diesen Hype. Aus diesem Grund wird es auch zu Endgame wieder eine sogenannte Mitternachtspremiere stattfinden. „Gerade Filme, die eine große Fanbase haben, bieten sich für ein solches Event an“, erklärt er. „Den Fans geht es dann meistens darum, die ersten zu sein, die den neuen Film sehen.“ Im Kinopolis werden dieses Mal sogar verschiedene Versionen angeboten. So kann man das große Finale in 2D, 3D, 3D im Originalton und als Doppelevent mit Infinity War sehen.

Vorkverkaufsrekord für Endgame

Der Vorverkauf hat bereits am 2. April begonnen und Endgame hat bereits den ersten Rekord eingefahren. Allein in Deutschland wurden in den ersten 24-Stunden 105.000 Karten verkauft. Allein das mag ein Indiz dafür sein, dass die Fans es kaum erwarten können, bis sie endlich erfahren, wie es weiter geht.

Beim Marvel Cinematic Universe handelt es sich um eine Reihe von verschiedenen ineinander verwobenen Filmen. Das bedeutet, dass sich für die Art und Weise Geschichten zu erzählen, komplett neue Möglichkeiten ergeben. Die Figuren können einander einen Besuch abstatten und es gibt sehr viele Querverweise auf die anderen Filme. Der Zuschauer bekommt also immer das Gefühl, dass es alles zusammengehört und Teil etwas Größeren ist. Was an sich per se nichts Neues zu sein scheint, ist jedoch in dem Ausmaß in welchem Disney und der Comicverlag Marvel ihr Filmuniversum aufgebaut haben, nahezu konkurrenzlos.

 

Iron Man (Mitte) war einer der ersten Avengers und gilt als Begründer des MCU.  Foto: The Walt Disney Company

Die Helden gemeinsam auf der Leinwand

Alles nahm seinen Anfang mit dem 2008 erschienen Film Iron Man. Comic-Fans war damals nach einer zusätzlichen Schlussszene nach dem Abspann, einem obligatorischen Stilmittel der MCU-Filme, schon klar, dass etwas Größeres auf sie zu kam. Dort informierte ein geheimnisvoller Mann den neuen Superhelden über die Existenz der Rächer-Initiative (Engl. Avengers Initiative). Damit nahm das eigene Filmuniversum seinen Lauf.

Bis 2012 folgten ein zweiter Iron-Man-Film, sowie Solo-Filme von Hulk, Thor und Captain America. Der Höhepunkt dieser ersten Phase des MCU war der erste Avengers-Film. Noch nie hatten Comic-Fans ihre Helden zusammen auf der großen Leinwand gesehen. Spätestens seit diesem Film, der weltweit über 1 Milliarde US-Dollar an den Kinokassen einspielte, waren die Avengers als Marke vollkommen etabliert. Seit 2008 wurden bisher insgesamt 20 Filme veröffentlicht, die das Universum stetig mit neuen Charakteren und ausschlaggebenden Ereignissen anreicherten.

Identifikation als Trumpfkarte

Das Erfolgsrezept hierbei sind die Charaktere. Nicht nur die große Bandbreite an grundverschiedenen Figuren auch die menschliche Seite dieser Superhelden sorgen für den großen Identifikationsfaktor. Stan Lee, Comic-Autor und Erfinder vieler der berühmten Figuren, wollte in den 1960er Jahren etwas Neues machen. „"Ich wusste nie, wer diese Charaktere sind“, sagte er über die Figuren anderer Verlage zu dieser Zeit. „Übernatürliche Kräfte heißen […] nicht, dass es keine Charakterschwächen gibt, Familienprobleme oder sogar Geldsorgen. Ich habe versucht, Figuren als menschliche Wesen zu schreiben, die auch übernatürliche Kräfte haben." Das setzte der im vergangenen Jahr verstorbene Lee in seinen Figuren um, weshalb sie für mehr als eine Generation zu Fixpunkten wurde.

Die Guardians of the Galaxy sind auch ein wichtiger und vor allem beliebter Teil des MCU. Foto: The Walt Disney Company

Auch die lange Zeit, in der die Filme nun schon veröffentlicht werden, trägt seinen Teil zur Identifikation bei. Seit elf Jahren sehen die Fans diesen Figuren zu, wie sie kämpfen, leiden, lachen und einfach leben. Der Produzent und große Kopf hinter den Filmen, Kevin Feige, weiß um diese Verbindung.  „Allein die Reaktion der Fans auf das Ende von „Infinity War“ […] zeigt, wie stark die emotionale Bindung der Fans zu diesen Charakteren ist“, beschreibt er seinen Eindruck.

Der HANAUER verlost Karten

Mit „Infinity War“, ist der dritte sogenannte Team-Up-Film des Universums „Avengers: Infinity War“ gemeint, der im Frühjahr 2018 ins Kino kam. Dieser Film führte viele der Handlungsstränge, die über zehn Jahre geknüpft worden waren, zusammen und endete mit einem gewaltigen Knall. Viele Fans blieben mit einem großen Fragezeichen zurück und können nun den 24. April nicht mehr erwarten. 

Der HANAUER verlost für Alle, die das große Finale der Avengers auch schon um Mitternacht erleben wollen, drei mal zwei Karten. Tickets dafür sind zum Preis von neun bis zwölf Euro im Kinopolis, Am Steinheimer Tor 17, und online erhältlich. >> kinopolis.de/hu

Wer mehr zu den Charakteren erfahren will, kann einen Blick in unsere Bildergalerie werfen.

 



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