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Platzneubau Wallonische Kirche: Sperrungen ab Donnerstag

Hanau

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    Die südlichen beiden Stellreihen des Parkplatzes werden gesperrt, für die Parkplätze am Rand der Straße gilt absolutes Halteverbot. Foto: PM

Hanau. Früher als zunächst geplant beginnt am Montag, 18. März, die bis zum Spätsommer 2020 währende Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche und der Straßen um sie herum. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Artikel vom 10. März 2019 - 16:38

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Der erste Abschnitt betrifft über drei Monate den Umbau der Französischen Allee auf der Ost- und Westseite sowie den südlichen Teil des Parkplatzes. Nicht mehr zur Verfügung stehen dann auch die Parkplätze an der südlichen Französischen Allee und an der Karl-Röttelberg-Straße, „weil hier genug Platz für den Baustellenverkehr zur Verfügung stehen muss“, erklärt Markus Henrich, Leiter des federführenden städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS).

Schon vor dem 18. März müssen am kommenden Donnerstag und Freitag, 14. und 15. März, die beiden südlichen Reihen des Parkplatzes an der Kirche – auch für Fußgänger und -innen – gesperrt werden. Darüber hinaus gilt an der Ost-, Süd- und Westseite der Französischen Allee absolutes Haltverbot.

Verbleibenden Parkplätze erreichbar

An beiden Tagen untersucht der Kampfmittel-Räumdienst den Untergrund auf mögliche verbliebene Weltkriegsbomben. Das geschieht mit einem Georadar-Gerät, dessen Funktion durch Metallteile dort parkender Autos gestört würde. Diese Einschränkungen gelten nicht für den Wochenmarkt-Samstag, 16. März, sowie am darauffolgenden Sonntag, ehe sie vom 18. März an für etwa zwölf Wochen durchgehend greifen.

Dennoch sind während der Sperrung die verbleibenden Parkplätze an der Kirche wie gewohnt über die vier Zufahrten erreichbar. Dies auch deshalb, weil die beiden östlichen und westlichen Fahrspuren auf dem Parkplatz als Umleitung gelten, so lange die Französische Allee an diesen Stellen hell eingefärbten Asphalt über den gesamten Straßen- und Gehwegbereich erhält.

Ständiger Austausch

Die Baufirma arbeitet im ersten Abschnitt ab 18. März mit zwei Kolonnen auf beiden Platzseiten von Montag bis Freitag. Sie trägt den vorhandenen Straßenbelag ab, koffert im Bereich von Leitungen aus, tauscht die vorhandenen Straßenlaternen gegen provisorischen Ersatz, baut alte Leitungen aus und verlegt neue für Trinkwasser und Fernwärme. Letztlich wird wieder der Straßen- und Gehwegbelag ausgebracht.

Mit der Nassauischen Heimstätte (NH) ist HIS in ständigem Austausch. Denn die NH beginnt parallel im Frühjahr an Gärtner- und Hahnenstraße sowie an der südlichen Französischen Allee mit dem Entkernen und Abreißen der alten Wohnhäuser, bevor Tiefgarage und neue Gebäude errichtet werden.

Linde wird verpflanzt

Bisher bestehen an der Kirche 120 Parkplätze, nach Abschluss der Straßenbauarbeiten verbleiben 43 am Fahrbahnrand. „Der Platz wird nach historischem Vorbild zu einem Stadtteilpark umgestaltet, damit die Kirche als Baudenkmal wieder besser zur Geltung kommt“, erläutert HIS-Betriebsleiter Henrich.

Auf der Grünfläche erhalten bleibt die momentan auf der Westseite des Platzes befindliche Linde. Sie wird am 19. März zunächst provisorisch an den Rand der Fläche für die Baustelleneinrichtung verpflanzt. Künftig gehört die Linde zu einem neuen Baumraster im Stadtteilpark. kb



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