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Schwarzarbeit: "Lehrhöfer Heide" bleibt im Visier der Zollbeamten

Hanau-Wolfgang

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    Symbolbild: Hauptzollamt Nürnberg

Wolfgang. Auf der Großbaustelle "Lehrhöfer Heide" hat der Zoll erneut Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. 

Artikel vom 15. Februar 2019 - 14:16

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Man könnte schon fast meinen, der Zoll sei hier Dauergast: Gleich zum Wochenbeginn kontrollierten die Zöllner des Hauptzollamts Darmstadt Finanzkontrolle -Schwarzarbeit Hanau- erneut die Großbaustelle "Lehrhöfer Heide".

Noch bevor die Prüfung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz überhaupt richtig beginnen konnte, setzten bereits zwei der insgesamt neun dort tätigen Bauarbeiter unmittelbar zum Fluchtversuch an. Jedoch konnte dieses Vorhaben durch die Beamten unterbunden werden.

Nach anschließender Überprüfung und Befragung der Angetroffenen war klar, dass zumindest einer der beiden Flüchtigen zwar einen albanisches Ausweisdokument, allerdings keinen ihn zur Arbeitsaufnahme berechtigenden Aufenthaltstitel vorlegen konnte. "Dadurch machen sich gleich zwei Personen strafbar. Zum einen der Arbeitnehmer, der ohne Aufenthaltsberechtigung im Bundesgebiet einer Beschäftigung nachgeht, zum anderen der Arbeitgeber, der ihn beschäftigt", so Olaf Scheffler, Sprecher des Hauptzollamts Darmstadt.

Der weitere Flüchtige, der sich ebenfalls als albanischer Staatsangehöriger herausstellte, konnte zumindest ein griechisches Aufenthaltsdokument vorweisen. Die Klärung des tatsächlichen Aufenthaltsstatus übernahmen das zuständige Polizeikommissariat sowie die Ausländerbehörde der Stadt Hanau. 



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