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Stadt erweitert Serviceangebot: Parkausweis zuhause drucken

Hanau

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    So sieht der Bewohnerparkausweis aus, der jetzt auch direkt zuhause gedruckt werden kann.  Repro: PM

Hanau – Die Stadt Hanau erweitert ihr digitales Serviceangebot: Vom 16. Januar an können Hanauer Bürger ihren Bewohnerparkausweis nicht länger nur online beantragen, sondern auch direkt bezahlen und zu Hause ausdrucken.

Artikel vom 12. Januar 2019 - 18:17

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Darauf weist die Stadt in einer Mitteilung hin. Die anfallende Gebühr könne mit den gängigen Bezahlarten Giropay, Paydirekt oder PayPal entrichtet werden. „Der ganze Antragsprozess dauert nur noch wenige Minuten und ersetzt den Behördengang vollständig“, freut sich Stadtrat Thomas Morlock über die Neuerung.

Alles übers Internet: Gang zum Stadtladen ist ab 16. Januar nicht mehr nötig

Nur wenige Monate nach der Einführung des neuen Bewohnerparkausweises konnten nun laut Stadt gemeinsam mit dem städtischen IT-Service-Center der BeteiligungsHolding GmbH, der ekom21-KGRZ Hessen sowie dem städtischen Revisionsamt und dem Fachbereich Finanzen und Beteiligungen die rechtlichen Fragen abgestimmt, eine online Bezahlmöglichkeit erprobt und in das Fachverfahren integriert werden.“ Möglich ist der Ausbau des Online-Angebots laut Mitteilung durch die Erweiterung der seit Juni 2018 in den Stadt(teil)läden eingesetzten Software „Civento“ von der ekom21, die es ermöglicht, Prozesse nutzerfreundlich vom Antrag über die Sachbearbeitung und die Bezahlung bis hin zur Bescheid-Erteilung komplett online abzuwickeln.

Dabei passt sich das Serviceangebot jedem Endgerät automatisch an und kann somit am Computer, Laptop, Tablet oder per Smartphone genutzt werden. „Der Gang in die Stadt(teil)läden kann durch das neue Online-Angebot künftig entfallen“, freut sich Morlock. Nur in wenigen Sonderfällen sei auch weiterhin eine Vorsprache im Stadt(teil)laden nach vorheriger Terminvereinbarung notwendig. Doch auch in diesen Fällen verkürze sich durch die Online-Beantragung des Parkausweises die Bearbeitungszeit vor Ort.

Gebühren bleiben unverändert

Unverändert bleiben die Gebühren für die Ausstellung eines Parkausweises. Zur Auswahl stehen eine sechs- und zwölfmonatige Gültigkeit. Dabei sind für eine Laufzeit von einem Jahr 30 Euro zu entrichten, sechs Monate kosten 15 Euro. Änderungen schlagen mit einer Gebühr von 10,20 Euro zu Buche.

„Auch Antragsteller, die ein Firmenfahrzeug privat nutzen oder ein auf einen anderen Fahrzeughalter zugelas-senes Fahrzeug nutzen und somit selbst nicht Halter des Fahrzeuges sind, können das Online-Angebot in Anspruch nehmen“, erläutert Morlock laut Mitteilung das neue Verfahren. In diesen Fällen werden jedoch ergänzende Dokumente (zum Beispiel Bescheinigung des Halters, der das Fahrzeug zur Nutzung überlässt) benötigt, die vom Antragsteller über das Portal hochgeladen werden müssen.

In diesen Einzelfällen erfolge die Überprüfung im Anschluss an den Antrag im Stadt(teil)laden durch eine Sachbearbeiterin oder einen Sachbearbeiter. Liegen die Voraussetzung für die Erteilung des Parkausweises vor, wird der Zahlungsvorgang für den Antragsteller angestoßen.

Die alten Bewohnerparkausweise (grüne Vignetten) blieben bis zum individuell ausgewiesenen Datum gültig. Ein vorzeitiger Umtausch sei nicht notwendig. „Erst bei einer neuen beziehungsweise weiteren Beantragung wird ein neuer Bewohnerparkausweis ausgestellt“, so Morlock weiter. Er ergänzt, dass künftig eine Verlängerung des Bewohnerparkausweises frühestens 30 Tage vor Ablauf der Gültigkeit möglich sei. Auf dem neuen Bewohnerparkausweis werde dann die Restlaufzeit des bisherigen Parkausweises hinzugerechnet, sodass kein Verlust entstehe. Voraussetzung dafür sei, dass keine Veränderung in der Adresse eingetreten ist und das Kfz-Kennzeichen des Fahrzeuges gleich geblieben ist.

Online-Angebot soll zügig weiter ausgebaut werden

Das Online-Angebot solle weiter zügig ausgebaut werden. Als nächstes werde der Urkunden-Online-Service integriert, mit dem die Kunden Urkunden aus dem Ehe-, Geburten-, Lebenspartnerschafts- und Sterberegister beim Standesamt anfordern und online bezahlen könnten. Wichtig ist dem Dezernenten dabei, dass die Online-Services ein zusätzliches Angebot der Stadtverwaltung sind. „Eine persönliche Beratung vor Ort wird es daher natürlich auch weiterhin geben“, so Morlock laut Mitteilung. cd



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