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Konsulin stellt sich vor: Japanerin auf Antrittsbesuch bei OB

Hanau

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    Die neue japanische Generalkonsulin Setsuko Kawahara stellte sich bei OB Claus Kaminsky vor. Sie wurde begleitet von Vizekonsul Hiroaki Matsuyama. Foto: PM

Hanau/Frankfurt. Setsuko Kawahara heißt die neue japanische Generalkonsulin, die seit April dieses Jahres im Generalkonsulat von Japan in Frankfurt im Amt ist. In Begleitung von Vizekonsul Hiroaki Matsuyama hat sie kürzlich OB Claus Kaminsky im Hanauer Rathaus besucht, um sich vorzustellen.

Artikel vom 16. November 2018 - 14:24

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 Darüber informiert die Stadt in einer Mitteilung. „Deutschland und Japan haben eine lange Geschichte des engen kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs. Es ist mir sehr wichtig, diese bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan weiter zu fördern“, betonte Kawahara. Insbesondere wolle sie die Städtepartnerschaften zwischen den deutschen und den japanischen Kommunen mit aller Kraft unterstützen.

Über Hanaus Partnerschaft mit dem japanischen Tottori zeigte sich Kawahara bestens informiert. „Im Anschluss treffe ich mich mit Gertrud Rosenmann im Puppen- und Spielzeugmuseum in Wilhelmsbad, um ihr meinen Dank dafür auszusprechen, dass sie einst die Kontakte anbahnte, die später zur Städtepartnerschaft führten“, berichtete sie.

Auch Kaminsky berichtete laut Mitteilung begeistert über die gute Partnerschaft mit Tottori, die für beide Kommunen sehr bereichernd sei. Er erinnerte an seine Reise nach Tottori im Jahr 2011: „Das war kurz nach dem schrecklichen Unglück in Fukushima“, erzählte er. Es habe zu Debatte gestanden, ob die Delegation – in Anbetracht der kritischen Situation – überhaupt reisen solle.

„Doch wir sind trotzdem gefahren, um unsere Verbundenheit mit Tottori zu zeigen“, erinnert sich der OB. „Echte Partnerschaften müssen auch in schweren Zeiten Bestand haben, nicht nur in guten!“, stellt er fest und fand damit große Zustimmung bei der japanischen Generalkonsulin.

Besonderes Interesse zeigte Kawahara auch an den Brüdern Grimm und den in Hanau stattfindenden Kulturaktivitäten rund um die Märchenerzähler. „In Japan kennt jedes Kind die Märchen der Grimms. Sie sind dort sehr populär!“, berichtete sie. „Ich bin sicher, dass die Brüder-Grimm-Festspiele und das neue GrimmsMärchenReich, das im Frühjahr im Schloss Philippsruhe eröffnet, sehr interessant für die in Deutschland lebenden Japaner sein werden.

Kaminsky lud die Diplomatin ein, sich persönlich ein Bild von den Festspielen und dem neuen Mitmachmuseum für Kinder und Familien zu machen und jeweils bei der Eröffnung dabei zu sein. „Das wäre uns eine große Ehre“, sagte er.

Das japanische Generalkonsulat in Frankfurt am Main betreut Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In diesen Bundesländern befinden sich rund 290 japanische Firmen und etwa 6000 japanische Staatsbürger. cd



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