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S-Bahn-Unfall: 17-Jähriger starb als er Obdachlosem helfen wollte

Frankfurt/Hanau

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    Symbolbild: Becker

Frankfurt/Hanau. Er starb, als er helfen wollte: Der am Dienstag in Frankfurt von einer S-Bahn tödlich verletzte 17-jährige Hanauer wollte offenbar einem auf den Gleisen liegenden Mann helfen.

Artikel vom 14. November 2018 - 16:24

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Laut den Ermittlungen der Bundespolizei lag ein 44-jähriger Wohnsitzloser mit 2,6 Promille Blutalkohol hilflos auf den Gleisen an der S-Bahn-Station Ostendstraße. Der 17-Jährige und ein ebenfalls 44-jähriger Wohnsitzloser wollten ihm laut Zeugenaussagen helfen, bevor die Bahn der Linie S6 in Richtung Friedberg einfuhr.

Der auf den Gleisen liegende Mann wurde schwer verletzt, ein anderer Wohnsitzloser leicht. Der Jugendliche war sofort tot.  Zwei Reisende und der Zugführer erlitten einen Schock und wurden psychologisch betreut.

Durch den Notarzteinsatz und die daraus resultierenden Sperrungen kam es in den Abendstunden zu zahlreichen Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen.

Ein weiterer Unfall auf der Strecke zwischen Offenbach und Hanau hatte zusätzlich für Verspätungen und Zugausfälle auf den Linien S 8 und S 9 gesorgt. djk



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