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Reichspogromnacht: Hier finden die Gedenkveranstaltungen statt

Region Hanau

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    Schon vorher Ziel von Vandalismus und Schmiere- reien: Die Synagoge in der Hanauer Nordstraße brannte am 10. November völlig aus. Die Feuerwehr blieb untätig, auf dem nur wenige Schritte entfernten Paradeplatz drehten sich auf der Hanauer Herbstmesse die Karussells. Repro: Kurz

Die Reichspogromnacht jährt sich am 9. November zum 80. Mal. Wir geben einen Überblick, wo die Gedenkveranstaltungen stattfinden.

Artikel vom 08. November 2018 - 09:27

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Donnerstag, 8. November


Hanau

  • 17 Uhr: Eröffnung der Tafelausstellung „From Things Lost – Forgotten Letters and the Legacy of the Holocaust“; Erinnerungen an die jüdische Hanauer Familie Schwab“ des jüdischen Museums Südafrika/Johannesburg; Erinnerungen an Dr. Elisabeth Schmitz anlässlich ihres125. Geburtsjahres (1893–1977). Neustädter Rathaus, Am Markt 14 – 18, 63450 Hanau, Neubau, 1. Stock, Foyer des Oberbürgermeisters, bis Ende Januar 2019.
  • 19.30 Uhr: Vortrag „Gedenken heute“ von Professor Dr. Johannes Heil (Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Ignatz-Bubis-Stiftungsprofessor für Religion, Geschichte und Kultur des europäischen Judentums), Kulturforum Hanau, Lesecafé, Am Freiheitsplatz 18 a, Hanau.

Freitag, 9. November


Hanau

  • 10 Uhr: Vortrag (auf Englisch) von Professorin Dr. Shirli Gilbert von der Universität Southampton über ihr Forschungs-/Buchprojekt „From Things Lost“ für Oberstufenschüler/innen der Hohen Landesschule, Lindenauschule, Otto-Hahn-Schule, Karl-Rehbein-Schule und Gäste, Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18 a, Hanau. Gäste sind herzlich willkommen.
  • 12 Uhr: Übergabe von „Denksteinen“ an das Gemeindezentrum durch den evangelischen Arbeitskreis Christen und Juden, Alte Johanneskirche, Johanniskirchplatz 1, Hanau.
  • 19 Uhr: Gedenkveranstaltung auf dem Platz der katholischen Kirche St. Peter und Paul, Kolpingstraße 3, Hanau-Klein-Auheim.

Erlensee

 

  • 19 Uhr: Der Geschichtsverein lädt zu einem Vortrag in die Erlenhalle ein. Referent ist der Vorsitzende Erwin Hirchenhain. Bereits um 18 Uhr findet eine Andacht der evangelischen Kirchengemeinde an der Wasserburg statt. 

Langenselbold

 

  • 19 Uhr: Die evangelische Kirchengemeinde Langenselbold lädt zu einer Gedenkfeier mit Frau Hausch, die an die Ereignisse erinnert, und einer Lesung von Frau Bruchhaus, aus dem Buch „Ein ganz normales Progom“, ein. Musikalische Begleitung von Herrn Kattenberg und Herrn Lißmann; Gebet und Segen von Pfarrer Seitz; Evangelische Kirchengemeinde Langenselbold, Hanauer Straße 23, Langenselbold.

Rodenbach

 

  • 19 Uhr: Eine Präsentation von Christina Mayer, einer Schülerin aus Rodenbach, über die Lebensgeschichte des Arztes Dr. Julius Blumenthal und seiner Familie aus Niederrodenbach; Gedenkveranstaltung mit Buchvorstellung von Walter Geppert, Klezmer-Musik und Buchausstellung; Medientreff/Bücherei, Kirchstraße 9 a, Niederrodenbach.

Schöneck

 

  • 19.30 Uhr: Ansprachen und Niederlegung von Gebinden am Rathaus Büdesheim, anschließend Gedenkveranstaltung in der evangelischen Andreaskirche mit Liedern, Texten und Lesungen; Evangelische Andreasgemeinde Büdesheim, Mühlstraße 11, Schöneck.

Nidderau


Niederlegung von Kränzen an den ehemaligen Synagogenstandorten in Windecken, Ostheimer Straße Ecke/Synagogenstraße und Bahnhofstraße 6 in Heldenbergen.

  • 12 Uhr: Die Gemeinde der methodistischen Kirche hält eine Andacht in der Mittagspause an der ehemaligen Synagoge in Windecken. 
  • 18.45 Uhr: Gedenkveranstaltung in Nidderau-Ost-heim mit anschließendem Rundgang zu den Stolpersteinen, Treffpunkt ist auf dem Kirchplatz in Ostheim.

Gelnhausen

 

  • 11 Uhr: Bürgermeister Daniel Christian Glöckner hält eine Rede zum Gedenken vor dem Rathaus am Obermarkt.
  • 17 Uhr: Vor dem Rathaus startet die Familienthemenführung „Matzbrot, gefillte Fisch“, „Was ist eine Krippa?“, „Warum haben die Juden nicht auch am Sonntag ihren Ruhetag wie die Christen?“, „Werden jüdische Kinder auch getauft, gehen sie zur Kommunion oder Konfirmation?“, „Stehen wirklich Heuschrecken auf dem jüdischen Speiseplan?“; Obermarkt 7, Gelnhausen.
  • 19 Uhr: „Stolpersteinführung“ mit Christine Raedler, Fachbereichsleiterin des Zentrums für Regionalgeschichte beim Main-Kinzig-Kreis und aktives Mitglied der Interessengemeinschaft Stolpersteine; Rathaus, Obermarkt 7, Gelnhausen.

Samstag, 10. November


Hanau

  • 10 Uhr: Gedenken am Ort der ehemaligen Steinheimer Synagoge, Ingelheimstraße, Hanau-Steinheim.
  • 16 Uhr: Gedankenaustausch im Jüdischen Gemeindezentrum Hanau, Wilhelmstraße 11 a, Hanau.
  • 17.30 Uhr: Offizielle Gedenkveranstaltung an der Nordstraße/ehemalige Ghettomauer mit Schülern der Karl-Rehbein-Schule und Hohen Landesschule, Pflanzung eines Mandelbaums gegen das Vergessen.
  • 19 Uhr: „Motette in Marien“, Kammermusik mit Theo Ruppert (Viola) und Christian Mause (Klavier). „Sonate für Viola und Klavier“, op. 147, von Dimitri Schostakowitsch, „Trauermusik“ von Paul Hindemith; Marienkirche Hanau, Marienkirchplatz, Altstadt Hanau.

Sonntag, 11. November


Hanau

 

  • 11 Uhr: Öffentliche Führung „Jüdisches Leben in Hanau“, Besuch des Jüdischen Friedhofs der Tourist-Information Hanau mit Dr. Alice Noll, Treffpunkt am Kreisel Freiheitsplatz. Anmeldung unter 0 61 81/29 57 39 oder per E-Mail an tourist​information@hanau.de.

Gottestdienste in den Hanauer Kirchen zum Gedenken 80 Jahre nach dem Reichspogrom:

  • 10 Uhr Wallonisch-Niederländische Kirche.
  • 15 Uhr gemeinsamer Gottesdienst der ev. Stadtkirchengemeinde in der Marienkirche.
  • 18 Uhr katholischer Gottesdienst in Mariae Namen.

Hammersbach

  • 10 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst in der ev. Kirchengemeinde Marköbel; Evangelische Kirchengemeinde Langen-Bergheim, Am Seedamm 7, Hammersbach.
  • 11 Uhr: In einem Rundgang werden ehemals jüdische Orte besucht.
  • 12 Uhr: Gedenkveranstaltung im Martin-Luther-Haus, Martin-Kuther-Platz 1, Hammersbach.



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