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Wilhelmsbad: Kleine Parkwirtschaft wird 2020 wiedereröffnet

Hanau

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    Zur Diskussion für den Arkadenbau steht eine mobile Gastronomie, ein Biergarten und eine Dauerausstellung zum Thema Gartenbaukunst. Foto: rp

Hanau. Politiker der FDP haben gemeinsam mit Wissenschaftsminister Boris Rhein den Kurpark Wilhelmsbad in Hanau besucht, um einen Überblick über den Fortschritt der stattfindenden Renovierungsarbeiten zu gewinnen. 

Artikel vom 19. Oktober 2018 - 14:47

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Der zuständige Landesdenkmal-Experte Nils Wetter und Schlossverwalter Erhard Reichl führten die Delegation über das Gelände. „Die Renovierung der Kleinen Parkwirtschaft nimmt Fahrt auf“, berichtete Wetter. Im kommenden April wolle man mit der Neuerrichtung des durch einen Brand beschädigten Lokals beginnen, so dass zum Saisonbeginn 2020 dann der erweiterte Betrieb mit neuer Einrichtung aufgenommen werden kann.

„Unter der gewohnten Leitung wird das Restaurant, das aktuell in einem Container behaust ist, dann wieder seine richtigen Türen öffnen“, erklärte Rhein. Während die zukünftige Nutzung der Kleinen Parkwirtschaft geklärt ist, seien die Pläne für ihre größere Schwester im Arkadenbau noch nicht endgültig ausgereift: „Wir erarbeiten derzeit ein Gesamtkonzept, bei dem der Schwerpunkt nicht unbedingt auf der gastronomischen Nutzung liegt“, so der Wissenschaftsminister weiter. Zur Diskussion stünden beispielsweise eine mobile Gastronomie, ein Biergarten und eine Dauerausstellung zum Thema Gartenbaukunst. Auf diese Weise ließen sich die Parkbesucher entlang der Sonnenseite des Arkadenbaus stärker miteinbeziehen.

25 Millionen Euro in die Neugestaltung investiert

„Mittelfristig wollen wir eine Promenade entstehen lassen“, erläuterte Wetter. Unabhängig vom letztlich realisierten Konzept müsse aber zunächst auch hier die Renovierung abgeschlossen werden, so der Denkmal-Experte weiter: „Die original barocke Bausubstanz bedurfte im Inneren besonderer Hingabe.“ Das Holzwerk im Dach sei „abenteuerlich“ errichtet, die Treppe schief gewesen. Die Arbeiten an der Außenfassade waren aufwändiger und umfangreicher als gedacht, so dass nach jetzigem Stand die Maßnahme im kommenden Frühjahr 2019 abgeschlossen wird. 

Danach erfolgen dann die Planungen der nächsten Sanierungsabschnitte, damit auch diese in Angriff genommen werden können. Bereits im Jahr 2004 begannen die Grundsanierungen der baulichen Anlagen im Staatspark, damals angetrieben von FDP-Wissenschaftsministerin Ruth Wagner. Insgesamt habe das Land in den vergangenen 20 Jahren rund 25 Millionen Euro in die Neugestaltung des Kurparks gesteckt, bezifferte Wagners Nachfolger Rhein die Investitionssumme. kb



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