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Paul-Ehrlich-Institut kommt nicht, dafür aber ein Gewerbepark

Hanau

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    Die ehemalige Großauheim-Kaserne auf der linken Seite der Bahnschienen steht vor einem Verkauf. Auf dem Gelände der Underwood-Kaserne gegenüber will die Stadt Hanau die städtischen Betriebe ansiedeln, um Platz für den Gewerbepark zu machen. Foto: B. Neumann

Hanau. Aus der erhofften Ansiedlung des renommierten Paul-Ehrlich-Instituts in Hanau wird nichts. 

Artikel vom 11. Oktober 2018 - 20:20

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Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Donnerstag auf HA-Nachfrage erläuterte, würden die von der Stadt Hanau angebotenen Flächen am Hauptbahnhof im weiteren Auswahlverfahren der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) nicht mehr berücksichtigt.

Die Bima sucht derzeit nach einem neuen Standort für das Bundesinstitut für Impfstoffe. Im Juli hatte der OB eine Beteiligung Hanaus am Erkundungsverfahren gegenüber unserer Zeitung weder bestätigt noch dementiert. An den Plänen für einen Gewerbepark rund um den Hauptbahnhof hält die Stadt Hanau dennoch fest. Im November wolle man damit an die Öffentlichkeit gehen, so Kaminsky. Mit den „strategischen Partnern“ Heraeus und der Bundesagentur für Arbeit liefen derzeit noch Gespräche. Mehr verriet der OB noch nicht. Das Gelände von Heraeus Quarzglas grenzt unmittelbar an den geplanten Gewerbepark an, langfristig wird es frei.

Bekanntlich will der Konzern die Aktivitäten des Geschäftsbereichs im Jahr 2020 in Klein-Ostheim zusammenziehen. Ein ebenso wichtiger Baustein für die Pläne ist laut OB die Entscheidung, mit der Bundesagentur eine gemeinsame Einrichtung am Hauptbahnhof zu etablieren.

Um Platz für den Gewerbepark zu schaffen, sollen die HSB und der Bauhof perspektivisch von der Daimlerstraße in die Underwood-Kaserne umgesiedelt werden. cd



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