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Die sozialen Netzwerke auf einen Blick erklärt

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    Facebook, Snapchat und Co. spielen in der heutigen Zeit eine große Rolle. Die Zeit des Scrabbelns mit Oma hingegen ist fast schon vorbei. Foto: pixabay

In der heutigen Zeit nutzen vor allem jüngere Menschen ständig Social Media. Nicht selten kommt es vor, dass noch schnell Omas typisch regionales hessisches Essen per Foto geteilt werden muss. Doch wissen Großeltern überhaupt, was Social Media ist? Wir klären auf und stellen die Top fünf Plattformen im Vergleich vor.

Artikel vom 18. September 2018 - 12:33

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Von Sabrina Kwasniok

Das "Gesichtsbuch": Facebook

Facebook, zu Deutsch „Gesichtsbuch“, ermöglicht den Usern, Bilder und Texte aus ihrem persönlichen Umfeld zu posten. Hierbei kann ein Beitrag entweder mit der gesamten Plattform oder nur einer ausgewählten Anzahl an Freunden geteilt werden. Diese können vom Nutzer durch Freundschaftsanfragen in einer Freundesliste zusammengefügt werden. Es ist zudem möglich, Veranstaltungen auf Facebook zu teilen. Dies ist quasi die neue Einladungskarte von früher. Aber Achtung: Häufig kam es schon vor, dass Nutzer ihre Hausparty nur mit ihren Freunden feiern wollten. Nur leider hatten sie die Einladung dann wohl doch öffentlich geteilt. Und schon sind statt nur 50 Leute ausversehen mehrere tausend Leute eingeladen, die dann von der Polizei vom Grundstück entfernt werden müssen. Und so ein Einsatz ist nicht gerade billig.

Zudem bietet Facebook einen Nachrichtendienst, den Messenger an, über welchen die User Nachrichten an ihre Freunde verschicken können.

Die neue Art der SMS: Whatsapp

Ebenfalls Nachrichten verschicken kann man mit Whatsapp. Hergeleitet wurde der Name von der englischen Redewendung „What´s up“ (zu Deutsch „Was geht“). Der Dienst ist, anderes als SMS, kostenfrei. Das Verschicken der Nachrichten kostet kein Geld. Es wird lediglich eine Internetverbindung benötigt. Die Kontakte, denen über die App geschrieben werden kann, nimmt Whatsapp aus den Telefonkontakten, die bereits auf dem Handy abgespeichert sind. Zudem kann anhand eines Profilbildes erkannt werden, wer einen gerade benachrichtigt.

Das "Schnipselgespräch": Snapchat

Eine weitere App, bei der der Nachrichtendienst zwar nicht im Fokus steht, aber auch möglich ist, ist Snapchat. Der Name bedeutet auf Deutsch so etwas, wie „Schnipselgespräch“. Snapchat bietet die Möglichkeit, einen Text zusammen mit einem Bild an andere User zu schicken. Es kann dabei entschieden werden, wie lang eine solche Nachricht für den Empfänger sichtbar sein soll. .Zudem gibt es die Möglichkeit, den Schnipsel in den Storys abzuspeichern. Das bedeutet, dass das Bild für alle User, die der Person folgen, für 24 Stunden sichtbar ist. Verschickt werden häufig Selfies. Diese können nämlich mit Filtern bearbeitet werden. Filter verzieren oder verzerren das Foto. So werden die Haare rasch mit Katzenohren verziert oder die Wimpern verlängert.

Schönheitsideale auf Instagram

Storys gibt es auch auf Instagram. Instagram ist eine Onlineplattform, auf der das Posten von Bildern im Vordergrund steht. Hat man ein Profil angelegt, kann anderen Usern aus aller Welt gefolgt werden. Genauso umgekehrt. Das gepostete Bild ist für alle User sichtbar. Verziert werden diese meist mit so genannten Hashtags. Diese sorgen für eine größere Reichweite, da User gezielt nach diesen suchen können. Aber Achtung: Bei den Bildern wird heutzutage gerne mal gemogelt. So retuschieren sich häufig die Stars anhand von Bildbearbeitungsapps schlanker und verdienen damit Millionen. Denn für viele ist Instagram auch eine Art Arbeitsplatz. Die so genannten Influencer verdienen mit Werbung, die sie auf Instagram für bestimmte Marken machen, ihren Lebensunterhalt. Da ist gutes Aussehen natürlich Pflicht und dafür wird auch gerne geschummelt.

Neues von Politikern und Co. auf Twitter

Eine Plattform, auf der Bilder fast keine Rolle spielen, das Follwer-Prinzip aber auch vorhanden ist, ist dagegen Twitter. Hier können News blitzschnell mit der ganzen Welt geteilt werden. Gibt es wichtige Neuigkeiten, können diese durch einen Tweet rasch mit allen Followern geteilt werden. Und auch hier spielen Hashtags eine große Rolle, um die Reichweite zu erweitern. Daher nutzen auch viele Politiker Twitter. Hier können sie ihre Standpunkte zu einem aktuellen Thema schnell an die ganze Welt weitergeben. Und auch Zeitungen und die Polizei halten ihre Follower mit häufigen Tweets auf den neusten Stand.

Heutzutage gibt es eine Menge verschiedener Apps und Onlineplattformen. Welche dagegen wirklich sinnvoll sind, ist schwer zu sagen. Es gibt viele Social Media-Plattformen, die uns das Leben erleichtert haben. Trotzdem sollte das Leben außerhalb der sozialen Netzwerke nicht vernachlässigt werden. Und ein Mittagsessen bei den Großeltern sollte vielleicht nicht durch das ständige Bedürfnis auf dem neusten Stand zu sein, beeinträchtigt werden. Aber sollte das trotzdem passieren, weiß Oma jetzt hoffentlich Bescheid, warum die Enkelin mal wieder so lange am Handy ist.

 

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