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Erhöhung der Abfallgebühren: OB Kaminsky übt Kritik am Kreis

Hanau

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    Die Abfallgebühren in Hanau werden zum 1. Oktober deutlich erhöht. Symbolbild: Pixabay

Hanau. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky erwartet vom Main-Kinzig-Kreis in Sachen Abfall Aufklärung. Bei der dortigen Deponie seien „über Jahre Millionenverluste nicht identifiziert worden“. 

Artikel vom 12. September 2018 - 09:26

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Es sei überaus schmerzhaft, dass Hanau nun „die Prügel“ einstecken müsse für eine Gebührenerhöhung, die die Stadt nicht zu verantworten habe, sagte der OB in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gestern Abend. Am Montag hatte Hanau angekündigt, die gestiegenen Deponiegebühren mit einer Erhöhung der Abfallgebühren zum 1. Oktober um rund 30 Prozent auffangen zu müssen.

Hanau ist vertraglich an die Deponie des Kreises in Gelnhausen-Hailer gebunden. Langfristig gelte es, diese Bindung zu überprüfen, betonte Kaminsky. „Das Beispiel Maintal zeigt, dass es günstiger geht.“ Für das Kreisgebiet rechne er nun mit einer Gebührenerhöhungswelle. Ausdrücklich verteidigte der OB Hanaus Müllwerker gegen Kritik. Diese leisteten „hervorragende Arbeit“ und brauchten kostenmäßig keinen Vergleich zu scheuen.

Der OB hatte zudem eine gute Nachricht im Gepäck: Wegen gestiegener Schlüsselzuweisungen kann Hanau für 2018 mit rund drei Millionen Euro mehr Plus kalkulieren als noch vor einem Monat gedacht. Aktuelle Hochrechnungen beziffern das erwartete Ergebnis für dieses Jahr auf 14 Millionen Euro. Das dritte Quartal sei bei den Zahlen noch nicht berücksichtigt, sagte er. Auch die Gewerbesteuer entwickelt sich seinen Worten nach günstig. Die prognostizierten 75 Millionen Euro würden „sicher erreicht“, er rechne eher mit einem noch höheren Aufkommen. cd



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