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Gewitter am Donnerstag: Umgestürzte Bäume und Zugausfälle

Region Hanau

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    Symbolbild: Becker

Temperaturen jenseits der 30 Grad, keine Wolke am Himmel und vor allem: sehr wenig Niederschlag. Seit Wochen stöhnt fast ganz Deutschland unter der sengenden Hitze und – noch schlimmer – der anhaltenden Trockenheit. Gestern Nachmittag öffneten sich dann endlich die himmlischen Schleusen.

Artikel vom 10. August 2018 - 08:15

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Von Elfi Hofmann

Seit Monaten hatte es kaum geregnet, am Donnerstagabend folgte dann die ersehnte Abkühlung von oben. Doch der Wettergott musste natürlich gleich wieder übertreiben. So stürzte auf der Aschaffenburger Straße in Hanau ein Baum auf ein Auto, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage erklärte. Die Fahrerin wurde von den Rettungskräften aus ihrem Wagen befreit und in ein Krankenhaus gebracht.

Auf der A 66 in Richtung Fulda, zwischen Hanau-West und Erlensee, stürzte ein Baum um und blockierte den rechten Fahrstreifen. Autofahrer entfernten das Hindernis selbstständig mithilfe einer Kettensäge. „Das ist gar nicht so ungefährlich“, betonte die Sprecherin.

Der Zugverkehr war von den Sturmschäden ebenfalls betroffen. Auf der Strecke von Frankfurt nach Fulda kam es zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen, ebenso zwischen Hanau und Frankfurt. Am Frankfurter Flughafen wurde für etwa eine halbe Stunde der Betrieb eingestellt. Die Lufthansa reservierte vorsorglich etwa 3000 Hotelzimmer, falls Passagiere stranden sollten. Auch am Frankfurter Hauptbahnhof gab es einen einstündigen Stopp.

Umgestürzte Bäume blockierten auch die A3 (Frankfurt – Würzburg) bei Seligenstadt in Hessen. Die Autobahn wurde am Nachmittag in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von mehr als 20 Kilometern.



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