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Mondfinsternis: So gelingt Ihnen das perfekte Foto

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    Diese Collage zeigt die Entwicklung der Vollmondfinsternis im Jahre 2015. Fotos: Pfaffenbach

In der Nacht von Freitag auf Samstag wird auch in Deutschland das seltene Naturschauspiel einer totalen Mondfinsternis zu sehen sein. Wer das Ereignis im Foto festhalten will, steht vor der Frage: Wie gelingt mir das am besten? Genau dies haben wir den Hanauer Reuters-Fotografen Kai Pfaffenbach gefragt.

Artikel vom 27. Juli 2018 - 20:34

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Hier seine Tipps:

„So wie auf dem Bild entwickelte sich die letzte Vollmondfinsternis im Jahr 2015. Je länger die Telebrennweite ist, die man zur Verfügung hat, umso näher kann man dem Mond natürlich kommen. Diese Kollage aus sechs Fotos, die die Entwicklung der Mondfinsternis zeigt, ist mit 800mm vom Lohrberg in Frankfurt aufgenommen.

Allerdings war damals finstere Nacht, die Mondfinsternis heute beginnt schon im Dämmerlicht. Am besten kann man das von einer leichten Anhöhe mit freiem Blick zum Horizont beobachten und fotografieren. Von extremen Langzeitbelichtungen rate ich ab, da sich Mond und Erdschatten bewegen und die Bilder dementsprechend verwackeln könnten. Ein Stativ ist dennoch ratsam. Wer beispielsweise den Wetterhahn einer Kirche oder ein anderes lokales Wahrzeichen mit ins Bild nehmen möchte, sollte sich eine App für sein Smartphone besorgen, auf der man den Winkel von Sonne und Mond anhand einer Karte (google maps oder apple maps) sehen kann. Im Prinzip lässt sich so minutiös nachvollziehen, wo der Mond wann wie hoch steht.

Da die Mondfinsternis zeitlich zwischen 21.30 und 0.30 Uhr recht gut eingegrenzt ist, kann man sich
einen schönen Standort aussuchen.“



Kommentare

Am 28.07.2018 um 10:12 Uhr schrieb Nils Kleist: #1
Wo ist der Ice Age Artikel? Ich will die Box.