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Kultursommer im Fronhof: Tofino and Friends machen den Anfang

Hanau

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    Frontmann Heiko Schmidt. Foto: PM

Der Kultursommer im Fronhof hat einiges zu bieten. Beim Auftritt von Tofino and Friends wird es am 13. Juli romantisch.

Artikel vom 11. Juli 2018 - 14:53

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Von Nicole Grziwa

Für Frontmann Heiko Schmidt, der von der Band Helium 6 bekannt sein dürfte, ist dieser Tag etwas ganz besonderes. Er feiert nämlich sein 25jähriges Bühnenjubiläum. Auch die Band selbst existiert seit 25 Jahren, was sie mit Songs von Phil Collins, Peter Maffay, Robbie Williams, Johannes Oerding und vielen weiteren feiern möchten.

Wer sind Tofino and Friends?

Schmidt: Die Band besteht aus vielen Freunden aus meiner Vergangenheit. Ich habe an diesem Tag 25jähriges Bühnenjubiliäum und das wollen wir mit dem Motto „A romantic summernight through the last decades“ feiern, also mit vielen Lovesongs aus den verschiedenen Jahrzehnten. Natürlich ist aber auch etwas Fetziges dabei.

Mit Tofino and Friends bist du zum zweiten Mal beim Kultursommer im Fronhof dabei. Wie war es im letztes Jahr?

Schmidt: Durch den unglaublich heißen Tag, letztes Jahr, war es nicht so gut besucht, wie wir es erwartet hatten. Aber die Gäste, die da waren, die waren gefesselt. Das wurde mir nach dem Konzert so gesagt und ich hatte auch selbst das Gefühl, das es so war. Es wird ja relativ spät dunkel und in dem Moment, wo es dämmert, lockert sich auch die Stimmung, da wollten dann auch alle mitmachen und nicht mehr still auf ihren Plätzen sitzen. Wir versuchen das in diesem Jahr, bei übrigens sehr guten Vorverkaufszahlen, noch besser rüber zu bringen.

Auf was dürfen sich die Zuschauer in diesem Jahr freuen?

Heiko Schmidt: Es wird Songs geben, die ich mit Helium nicht spiele, und die man vielleicht auch nicht erwartet. Ich habe auch wieder eine Gastsängerin dabei und vielleicht auch den ein oder anderen Special Guest, den ich aber natürlich jetzt nicht verraten werde. Da wird es ein paar Songs von Phil Collins geben und Rio Reiser, der mich in meinen Anfangsjahren sehr begleitet hat.

Auf was freust du dich selbst?

Heiko Schmidt: Auf das Finale! Das Lied, was wir da spielen werden, kennt man von mir so nicht. Es ist wirklich ein toller Song, aber auch da möchte ich noch nicht so viel dazu sagen.

Was ist denn das besondere am Auftritt im Fronhof?

Heiko Schmidt: Das Besondere ist natürlich die Kulisse. Das ist schon ein toller Hof, der den Charme von Hinterhofmusik hat, aber mit einem feineren Style. Der Hof hat einfach eine gewisse Aura und das macht es natürlich Besonders Programm zu machen, was fernab von meinem normalen Programm ist. Mein normales Programm besteht aus Party und Unterhaltung. Und bei sowas ist es wichtig mehr wert auf die Musikalität zu legen. Darauf freue ich mich auch, das die Menschen das honorieren, was man als Musiker wirklich kann. Wir legen viel wert auf Anspruch, aber lockeren Anspruch. Die Leute sollen trotzdem das Gefühl haben mitmachen zu dürfen.

Also passt die Kulisse wunderbar zum Sound, den ihr am 13.07. bringen werdet?

Heiko Schmidt: Absolut! Es wird garantiert zum Schluss auch etwas progressiver werden, das wollen wir schon mit rein bringen. So ein Konzert kann man nicht vor einem stehenden Publikum machen, sondern vor einem sitzenden, wo einfach die Band rauskommt, hoffentlich einen kleinen Applaus bekommt und dann die Musik losgeht.

Dann können wir uns also auf einen schönen Abend freuen.

Heiko Schmidt: Auf jeden Fall! Ich bin mit meinen 40 Jahren noch sehr jung geblieben. Als ich mit 15 Jahren angefangen habe Musik zu machen, habe ich schon früh mit älteren Musikern auf der Bühne gestanden und jetzt nehme ich selbst gerne auch jüngere dazu. Ich finde es gibt nichts schöneres, als Generationen zusammen zu führen. Wir werden viel Modernes spielen, das wir aber auch den Älteren näher bringen möchten, genauso ist es umgekehrt mit den Oldies, die wir etwas moderner darbieten wollen. Ich glaube damit werden wir uns auch in den kommenden Wochen vor dem Auftritt im Fronhof beschäftigen.

 



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