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Antisemitische Äußerungen: Hanauerin muss Schmerzensgeld zahlen

Hanau

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    Eine Frau ist vor dem Hanauer Amtsgericht zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt worden. Symbolfoto: Becker

Hanau/Laatzen. Das Amtsgericht Hanau hat eine Hanauerin wegen antisemitischer Äußerungen zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 1100 Euro verurteilt.

Artikel vom 11. Juni 2018 - 15:19

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Am Volkstrauertag 2016 hatte die Frau im Niedersächsischen Alt-Laatzen nach einer Gedenkstunde an einem Ehrenmal drei Erinnerungssteine entfernt, die die Namen von jüdischen NS-Opfern trugen.

Im Anschluss hatte die Verurteilte einer Frau, die bei der Zeremonie dabei war und deren Verwandte in Auschwitz ermordet wurden, einen Brief mit antisemitischen Äußerungen geschrieben, mit denen sie die Tat rechtfertigte.

Daraufhin verklagte die Betroffene die Hanauerin. Während der Verhandlung hat die Frau laut eines Berichts der Schaumburger Nachrichten weder ihre Äußerungen wie „Juden als eine Köterrasse“ zurückgenommen, noch sich entschuldigt. Das Ergebnis einer ebenfalls erstatteten Strafanzeige steht noch aus. eho



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