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Diana Lucas ist den Festspielen schon lange verbunden

Hanau

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    Im teilerneuerten Fördervereinsvorstand präsentieren sich mit bewährter Mannschaft: Thomas Bauer, Diana Lucas, Matthias Ludwig, Andrea Galler-Wiedemeier, Dirk Großkopf und Martin Lucas (von links). Foto: Degen-Peters,

Hanau. Die ehemalige Vorsitzende Ursula Ruthardt hob bei der jüngsten Mitgliederversammlung hervor: „Die Festspiele wären ohne uns nicht das geworden, was sie heute sind“, erklärte sie – und trat ab. 17 Jahre lang hat Ruthardt den Verein geführt. Jetzt wurde ihre Tochter Diana Lucas als ihre Nachfolgerin gewählt.

Artikel vom 07. Mai 2018 - 14:10

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Von Jutta Degen-Peters

 Lucas, Personal Trainerin und verheiratete Mutter zweier Kinder, erfüllt den lange gehegten Wunsch des Fördervereins nach einer Verjüngung. Die 38-Jährige fühlt sich, wie sie bei der Vorstellung sagte, seit frühester Kindheit eng mit den Festspielen verbunden. Sie stand schon als Kind mehrfach auf der Bühne, hat im Lauf der Jahre die meisten Stücke gesehen, kennt die Schauspieler und auch die Sponsoren, die Mutter Ruthardt eingeworben hat.

Die Geschichte der Festspiele von ihren einfachen Anfängen auf der Wiese im Schlosspark bis zu ihrer heutigen professionellen Prägung soll, so Ruthardt, in einer Chronik zusammengefasst werden, deren Erscheinen im kommenden Jahr, dem 35. Jubiläum der Festspiele, angedacht ist.

Ruthardt sei fast von Anfang an dabei gewesen
Dank und Anerkennung für die scheidende Vorsitzende, die im Herbst ihren 80. Geburtstag feiern wird, drückte anlässlich der Verabschiedung Ruthardts der stellvertretende Vorsitzende Thomas Bauer aus. Er erinnerte daran, dass Ruthardt fast von Anfang an mit dabei gewesen sei, zunächst als „junge Frau und Schauspielerin“, später dann als Nachfolgerin des ersten Vorsitzenden Udo Major an der Spitze des Vereins.

Verabschiedet wurde auch die Beisitzerin Petra Lindemann, die sich beruflich neu orientiert. Sie habe sich um die Digitalisierung im Verein verdient gemacht, so Bauer. Zum neuen Rechnungsprüfer wurde Jens Fischer als Nachfolger von Hartmut Kron ernannt, zum Ersatzrechnungsprüfer Kai Fattah. Thomas Bauer, Matthias Ludwig und Dirk Großkopf bleiben im Amt, der Beirat besteht künftig mit Andrea Galler-Wiedemeier und Martin Lucas aus bewährten Kräften.

27 000 Euro erwirtschaftet
Bevor Engel anschaulich über die bevorstehenden Stücke berichtete, wurde die 2017 durch Mitgliedsbeiträge und Spenden des Fördervereins zusammengetragene Summe auf rund 27 000 Euro beziffert – davon 13 000 für den Probenraum, 14 000 Euro gingen an die Festspiele. Engel wünschte sich, dass der Förderverein dieses Jahr die Gewandmeisterinnen unterstützen möge. Die Kostüme und die Perücken in „Die Prinzessin auf der Erbse“, das als Barockstück aufgeführt wird, seien sehr aufwändig. Auch der „Brandner Kasper“, der im Himmel spielt, erfordert laut Engel einen großen Aufwand in punkto Maskenbildnerei und Gewänder.

Einstimmigkeit herrschte darüber, dass die Pausenglocke, die auf Initiative des inzwischen verstorbenen ehemaligen Kulturdezernenten Klaus Remer und dem ehemaligen Intendanten Dieter Gring aus der russischen Partnerstadt nach Hanau gebracht wurde, mit einer Tafel gekennzeichnet werden soll. Diese solle auf die Ideengeber hinweisen und vermerken, dass sich der Verein zur Förderung der Freundschaft mit der Partnerstadt Jaroslawl für dieses Projekt eingesetzt hatten. Bislang gebe es lediglich einen Hinweis auf die Sparkasse Hanau als Hauptsponsorin.



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