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Feuerwehr bewältigt vier Einsätze in drei Stunden

Hanau

Innerhalb von nur drei Stunden mussten die Einsatzkräfte der Hanauer Feuerwehr am Donnerstag gleich vier Mal ausrücken.

Artikel vom 12. Januar 2018 - 16:08

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Hanau. Einen arbeitsreichen Abend hatte die Feuerwehr Hanau am Donnerstag. Gegen 21.30 Uhr rückten die hauptamtlichen Kräfte und die Einsatzabteilung Großauheim zu einem Kellerbrand „Auf dem Keipersnickel“ aus.
Der Brand konnte nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Eine Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst betreut, da sie Rauchgas eingeatmet hatte. Der Sachschaden wird auf 100 000 bis 150 000 Euro geschätzt. Durch das Feuer wurde die Elektroverteilung stark in Mitleidenschaft gezogen.
Der sich im Keller verteilte Brandrauch sorgte dafür, dass der Stadtteil Klein-Auheim nachalarmiert wurde, da Teile des Kellers nur unter schwerem Atemschutz ausgeräumt werden konnten. Am frühen Morgen wurde die Einsatzstelle noch einmal überprüft. Es konnten keine Brandnester mehr ausfindig gemacht werden.
Die Drehleiter der Hauptwache rückte wenige Minuten nach 23 Uhr zu einem gemeldeten Brand nach Langendiebach aus, da die Meldung „Rauchentwicklung“ lautete. Da im gemeldeten Bereich nichts festzustellen war, wurde das Hanauer Fahrzeug wieder aus dem Einsatz entlassen.
Um kurz vor Mitternacht erneuter Alarm: Eine gebrochene Warmwasserleitung der Heizungsanlage im Telecom-Hochhaus am Alten Rückinger Weg hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hier konnte die Kräfte aus Hanau-Mitte und Teile der hauptamtlichen Besatzung nach der Kontrolle und dem Abschiebern der Leitung kurz nach Mitternacht die Einsatzstelle wieder verlassen.
Die Kräfte der Einsatzabteilung Mitte übernahmen kurz vor Mitternacht zudem noch eine Tierrettung. In der Canthalstraße entpuppte sich dann allerdings ein Hund als Ratte.
Am Freitag konnte durch den frühzeitigen Anruf einer bettlägerigen Person schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr musste die Wohnungstür im Bereich des Nordbahnhofs aufbrechen, nahm das angebrannte Essen vom Herd und belüftet die betroffenen Räume. Der Rettungsdienst war ebenfalls an der Einsatzstelle und übernahm die Betreuung des glücklicherweise unverletzten Bewohners bis zum Eintreffen der Mitbewohnerin. kb



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