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Umicore: 27-Millionen-Zukauf soll Jobs im IPW bringen

Hanau

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    Aus Elektroschrott werden bei Umicore Gold- und Silberbarren gewonnen. Das Unternehmen recycelt bis zu 18 Edel- und Sondermetalle. Foto: obs/Umicore AG & Co.KG/Dimitri Lowette

Hanau. Der Hanauer Materialtechnologie- und Recyclingkonzern Umicore will das Geschäft mit Metathese-Katalysatoren des US-amerikanischen Herstellers Materia für 27 Millionen US-Dollar übernehmen. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, wolle man sich damit als Anbieter im Geschäftsfeld Homogenkatalysatoren etablieren.

Artikel vom 21. Dezember 2017 - 10:28

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Dadurch sollen mittelfristig neue Jobs bei Umicore im Industriepark Wolfgang entstehen, erläuterte Unternehmenssprecherin Katharina Brodt auf HA-Nachfrage. „Wir werden voraussichtlich Mitarbeiter benötigen, um die neuen Produkte herstellen zu können“, sagte sie. Zum jetzigen Zeitpunkt sei jedoch noch keine Aussage darüber möglich, wie viele neue Beschäftigungsverhältnisse geschaffen würden. Dies soll sich laut Brodt im ersten Quartal 2018 entscheiden.

Das Unternehmen Materia ist laut Mitteilung führender Hersteller von Metathese-Katalysatoren und duroplastischen Harzen. „Umicore wird sein Portfolio ergänzen und Zugang zu einem erweiterten Kundenstamm erhalten. Die kombinierten Metathese-Portfolios werden Umicores Kunden vollen Zugang zu patentgeschützter Spitzentechnologie ermöglichen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Aktivität werde in den Geschäftsbereich Precious Metals Chemistry integriert, der seinen Hauptsitz in Hanau habe. Dort werde neben der Produktionsstätte in Tulsa (USA) auch die Herstellung des erworbenen Produktportfolios erfolgen. Metathese ist laut Umicore eine einzigartige Technologie, die die Herstellung von komplexen Pharmazeutika, Spezialchemikalien und Polymeren verkürzt und zunehmend in der chemischen Industrie eingesetzt wird. al/cd



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