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Ehemalige Synagogen in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis

Hanau

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    Historische Karte mit einem Abbild der ehemaligen Synagoge in Schlüchtern, die 1898 eingeweiht wurde. (Bild: alemannia-judaica.de)

Hanau/Main-Kinzig-Kreis.Jedes Jahr gedenken wir am 9. November der Reichspogromnacht, der Nacht, in der 1938 in Deutschland die Synagogen brannten. In Erinnerung an ehemalige jüdische Synagogen in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis hat der HA eine Online-Karte mit den Standorten der Synagogen erstellt.

Artikel vom 09. November 2017 - 07:00

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Jedes Jahr gedenken wir am 9. November der Reichspogromnacht, der Nacht, in der 1938 in Deutschland die Synagogen brannten. An diesem Tag setzten organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand. Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Die Nacht zum 10. November war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.

Gegen das Vergessen

Weil Menschlichkeit aus der Verantwortung für die Vergangenheit und die Zukunft erwächst, finden heute und morgen zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. In Hanau haben diese Veranstaltungen gute Tradition und werden gemeinsam von Christen und jüdischen Mitbürgern, von Schülern und Senioren getragen und gestaltet.

Der HA hat den denkwürdigen Tag und die Mahnveranstaltungen zum Anlass genommen, an die zahlreichen jüdischen Gemeinden und Synagogen zu erinnern, die es einmal im Kreisgebiet gegeben hat. Die Aufstellung ist der Webseite Alemannia Judaica entnommen, die die Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum unter Einbeziehung lokaler Experten erstellt hat.

Die Karte ist unter folgendem Link abrufbar:

www.hanauer.de/Karte_Synagogen

 



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