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Sturm und Regen: ADAC gibt Tipps für das Fahren bei Unwetter

Hanau

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    Gefahr durch Aquaplaning: Bei Unwettern ist im Straßenverkehr besondere Vorsicht geboten. Foto: ADAC Hessen/Thüringen

Hanau/Frankfurt. Erst Benet, dann Eberhard: Die vergangene Woche war sehr stürmisch. Die Witterungslage hat auch Einfluss auf den Straßenverkehr. Der ADAC hat Tipps für Autofahrer, die bei Unwetter unterwegs sind.

Artikel vom 11. März 2019 - 11:24

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Gerade in Senken und Unterführungen kann sich bei starken Niederschlägen Wasser sammeln. Autofahrer sollten jetzt keinesfalls mit Schwung durch das Wasser fahren, sondern vorsichtig im Schritttempo, rät der ADAC in einer Pressemitteilung. Ist die Wassertiefe nicht einzuschätzen, sollten Autofahrer lieber warten oder einen Umweg fahren. Ein Grund: Falls Spritzwasser in den Ansaugbereich des Motors gerät, droht ein Motorschaden.

Vor allem bei höherem Tempo droht auf nassen Straßen Aquaplaning. Weil die Reifen nicht mehr genügend Wasser verdrängen können, schwimmt der Wagen auf und verliert den Kontakt zur Fahrbahn. Der ADAC rät deshalb, bei Regen besonders aufmerksam zu fahren, die Geschwindigkeit zu reduzieren und abrupte Fahrmanöver zu vermeiden. Zudem ist eine ausreichende Profiltiefe wichtig – der ADAC empfiehlt mindestens vier Millimeter.

Das sind die Anzeichen für Aquaplaning

Cornelius Blanke, Pressesprecher beim ADAC Hessen-Thüringen, erklärt: „Wer ins Schlingern gerät, sollte vom Gas gehen, die Kupplung treten und das Lenkrad gerade halten. Sind die Räder nämlich eingeschlagen, wenn die Reifen wieder Grip bekommen, kann das Fahrzeug abrupt ausbrechen.“ Akute Warnzeichen für Aquaplaning sind ein sichtbarer Gischt- oder Wasserschwall an den Rädern vorausfahrender Fahrzeuge oder Fahrspuren des Vordermanns auf dem Wasserfilm auf der Straße. Auch schwächer werdende Kräfte am Lenkrad, ein Eingreifen der Schlupfkontrolle oder – bei frontgetriebenen Fahrzeugen ohne Assistenzsystem – eine schwankende Motordrehzahl deuten auf eine Gefahr durch Aquaplaning hin.

Vor allem starke Windböen können ein Auto aus der Spur bringen. Insbesondere beim Überholen großer Fahrzeuge und auf Brücken muss mit Seitenwinden gerechnet werden. Gerade an exponierten Stellen sollten Autofahrer daher rechtzeitig die Geschwindigkeit drosseln. lg



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