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Nicht zu knacken: Regeln für sichere Passwörter

Hanau

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    Symbolbild: Pixabay

Region Hanau. Passwörter sind der Schlüssel in die digitale Welt. Sie erlauben Zugriff auf persönliche Daten, Bilder und auch auf sensible Bankdaten. Umso wichtiger ist es, sichere Passwörter einzurichten.

Artikel vom 05. Februar 2019 - 09:02

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Für Hacker ist es heutzutage ein leichtes, Passwörter zu knacken. Oft liegt das daran, dass sich viele Nutzer bei der Erstellung wenig Mühe geben. Sichere Passwörter sind nämlich ebenso schwer zu merken wie zu knacken. Einige Regeln sollten Internetuser auf jeden Fall beachten, wenn sie ein Passwort erstellen.

Grundvoraussetzung für ein sicheres Passwort ist die Länge. Hier gilt: Je kürzer ein Passwort ist, desto schneller kann es geknackt werden. Mindestens acht Zeichen sollte es lang sein, bei besonders sensiblen Daten kann es auch aus 20 Zeichen bestehen.

Sonderzeichen und Zahlen einsetzen

Unbedingt vermieden werden sollten Begriffe mit persönlichem Bezug wie Namen, Geburtsdaten, Wohnort. Diese sind schnell zu ermitteln und stellen für Hacker keine große Hürde dar.  Die Plattform „pcwelt“ rät dazu, herkömmliche Wörter verschmelzen zu lassen. Aus Katze und Hund könne schnell „KatHuzend“ gemacht werden, wird ein Beispiel genannt. Ein Wort, welches nicht existiert und auch keinen Sinn ergibt.

Verstärkt werden sollten solche Passwörter dann noch mit willkürlichen Sonderzeichen, Zahlen und Groß- und Kleinschreibung. Diese sollten zudem nicht am Anfang oder Ende platziert werden, sondern innerhalb des Passwortes an verschiedenen Stellen. 

Weitere Tricks

Am sichersten sind Passwörter ohne jeglichen Sinn aus wilden Kombinationen von Wörtern, Buchstaben und Zeichen. Um diese zu bilden, kann ein einfacher Satz helfen: Aus „Ich mag Eis nur im Sommer gerne essen“ wird etwa „ImEniSge“, schreibt „pcwelt.de“. Auch könne beispielsweise jeder zweite Buchstabe durch seine Position im Alphabet ersetzt werden.

Von Passwortgeneratoren, bei denen ein zufälliges Passwort per Mausklick erstellt werden kann, raten die meisten Computerexperten derweil ab. Lieber solle man seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. bel



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