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Mit diesen sechs Schritten sichern Sie ihre Privatsphäre im Netz

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    Sicherheitslücken sind ein großer Schwachpunkt sozialer Medien. Mit wenigen Klicks kann man sich aber vor Datendiebstahl schützen. Symbolbild: Pixabay

Hanau – Mehr als drei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt benutzen mindestens einmal im Monat soziale Medien, Tendenz steigend. Die Gefahren von sozialen Medien werden dennoch oft unterschätzt.

Artikel vom 08. Januar 2019 - 17:45

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In jüngster Zeit wurden wieder eklatante Sicherheitslücken der sozialen Plattformen im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz offenbart. Cyberstalking, Social Profiling, die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte und unbefugte Durchsuchungen sind die größten Risiken für die Benutzer. Die Privatsphäre auf sozialen Plattformen kann dennoch in gewissen Maßen beeinflusst und geschützt werden. Wir geben sechs Tipps, wie man seine Profile in den sozialen Medien besser schützt:

Starke, einzigartige Passwörter benutzen: Viele Menschen sind heutzutage mit der Anzahl der Accounts und Passwörter überfordert und machen es sich daher einfach. Das ist ein großer Fehler. Passwörter sollten regelmäßig geändert werden und aus einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen.

Zwei-Faktor-Authentisierung oder Login-Verifizierung nutzen: Meldet man sich auf einem neuen Gerät an, erfolgt nach der Eingabe des Passwortes eine weitere Authentisierung. Dies kann zum Beispiel die Eingabe eines Codes sein, der zuvor verschickt wurde, oder die Beantwortung einer zusätzlichen Sicherheitsfrage. Die Funktion wird nur genutzt, wenn man sich auf einem neuen Gerät anmeldet.

Vorsicht vor Phishing Betrug: Mit gefälschten E-Mails an private Daten zu kommen, ist eine beliebte Masche bei Betrügern. Oft wird in den E-Mails vorgegeben, dass der eigene Account gehackt wurde. Um ihn wieder freizuschalten, müsse man einen Link anklicken. Folgt man diesem Link und gibt seine Login-Daten ein, geraten die Informationen in falsche Hände. Daher gilt: Niemals Links leichtfertig anklicken. Vor allem in E-Mails, deren Absender man nicht kennt.

Zugang für Apps von Drittanbietern widerrufen: Im Laufe eines Social-Media-Lebens werden viele Apps von Drittanbietern benutzt, zum Beispiel diverse Spiele, Fotobearbeitungsapps und mehr. Es lohnt sich, zu überprüfen, ob einige mittlerweile nicht mehr benötigte Apps immer noch Zugriff oder diverse Rechte auf dem Account haben. Alle nicht mehr genutzten Apps sollten natürlich auch keine Rechte mehr haben, auf private Daten zuzugreifen.

Einstellungen der Social Media Accounts: Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram bieten diverse Einstellungen bezüglich der Privatsphäre an. Hier kann bestimmt werden, wer den Status, geteilte Fotos und Updates sehen kann. Auch ob das Profil für Suchmaschinen im Internet sichtbar sein soll, kann bestimmt werden. Hier können die Benutzer je nach ihrem persönlichem Empfinden handeln. Ratsam ist es, Inhalte zu teilen ohne gleich jedes Detail preiszugeben. Man sollte sich gut überlegen, ob zum Beispiel Geotags unbedingt genutzt werden müssen, die genau anzeigen, wo sich eine Person gerade befindet.

Vorsicht vor öffentlichem WLAN: Viele Menschen nutzen soziale Medien vor allem unterwegs. Öffentliche WLAN-Netze versprechen an vielen Orten eine schnellere Anbindung ans Internet. Diese Netze sind allerdings anfällig für Hacker. Ein VPN Service kann eine Lösung sein, da er den Datenverkehr verschlüsselt und die Identität und persönliche Informationen vor Hackern schützt. Bel



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