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Verletzungsrisiko Silvester-Feuerwerk: Tipps zum sicheren Umgang

Hanau

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    Auch Wunderkerzen kommen an Silvester zum Einsatz. Symbolbild: Pixabay

Region Hanau. In Deutschland ist es Tradition, das neue Jahr mit bunten Feuerwerken zu begrüßen. Damit es nicht im Krankenhaus beginnt, haben wir ein paar Tipps für euch.

Artikel vom 31. Dezember 2018 - 09:36

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Für das immer umfangreicher und raffinierter werdende Sortiment an Knallern, Raketen und bunten Feuerwerksbatterien geben die Bundesbürger jährlich rund 140 Millionen Euro aus. Bei der Frage, ob Feuerwerk und Böller an Silvester verboten werden sollen, sind die Deutschen laut Statistik-Portal „Statista“ allerdings gespalten: Während 44 Prozent auf diesen Brauch nicht verzichten wollen, sind 47 Prozent dagegen.

 

Das bunte Schauspiel am Himmel hat aber auch seine Schattenseiten. Immer wieder müssen Feuerwehr und Rettungswagen in den Silvesternächten besonders häufig ausrücken, weil es durch leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerk zu Bränden und schweren Verletzungen kommt. „Wir wollen keinem den Spaß an Raketen und Silvesterknallern verderben. Aber jeder, der ein Feuerwerk abbrennt, sollte sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein“, sagt Marco Kohlenberger vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hanau.

 

Hier die wichtigsten Tipps im Überblick, damit das Jahr 2019 nicht in der Notfall-Ambulanz beginnt:

  • Feuerwerk gehört nicht in die Hände von stark alkoholisierten Personen und schon gar nicht in Kinderhände.
  • Nur Feuerwerk mit einer Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM-PI oder PII plus Zahl) oder CE-Zeichen und Registrierungsnummer verwenden. Bei selbst gebauten und illegalen Feuerwerkskörpern droht Lebensgefahr.
  • Raketen nie aus der Hand starten, sondern nur senkrecht aus standsicheren Flaschen, aus Getränkekisten oder aus eingegrabenen Rohren.
  • Unbedingt auf die Abschussrichtung achten, besonders in der Nähe von Bäumen und Häusern.
  • Blindgänger, die nicht explodieren, niemals berühren!
  • Kleinere Verbrennungen, zum Beispiel an der Hand, sollten gekühlt werden. Ein Arzt ist nötig, wenn die Verbrennung größer als die Handfläche des Verletzten ist.


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