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Etwas "platter" Roland Mayer lässt es gemütlicher angehen

Maintal

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    Roland Mayer ist am Wochenende nicht so viel gefahren, wie am Freitag. Foto: PM

Maintal. Roland Mayer tauscht während der klimafreundlichen Aktion des Stadtradelns das Auto gegen das E-Bike und schildert seine täglichen Erfahrungen. Heute erzählt er, dass er es am Wochenende eher "gemütlich" hat zugehen lasen.

Artikel vom 06. September 2016 - 10:10

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Hallo liebe Leser,

am Samstag war ich tatsächlich etwas platt. Die 80 Kilometer Hin- und Rückweg ins Büro am Freitag hatten mich schon mitgenommen. Am Samstag ging es daher gemütlicher zu. Da waren die zehn Kilometer (fünf Kilometer morgens zum Bäcker und abends fünf Kilometer zu „Rund ums Rathaus“) pure Erholung.

Am Sonntag ging es weiter im Schongang: In etwas mehr als zwei Stunden 25 Kilometer rund um Maintal mit den Stadtradlern. Es hat vor allem Freude gemacht, in einem Pulk von etwa 20 Leuten zu fahren und auch mal ein Schwätzchen zu halten. Die anschließende Einkehr hat die Sache versüßt und die Freude am gemeinschaftlichen Radfahren verstärkt.

E-Bike fahren ohne das „E“
Den Elektromotor konnte ich dank der niedrigen Geschwindigkeit von etwa zehn Stundenkilometern auslassen. Somit lernte ich hinzu: E-Bike fahren geht auch ohne das „E“, wenn man es gemütlicher angehen will.

Die Internetrecherche ergab übrigens, dass ein mit einem Elektromotor ausgestattetes Fahrrad für eine Strecke von 100 Kilometern etwa ein bis zwei Kilowattstunden an Strom benötigt. Die Kosten für Strom würden sich demnach auf 25 bis 50 Cent (bei 25 Cent pro Kilowattstunde) einpendeln. Ein Pkw benötigt das Zehn- bis 20-fache.

Der Knackpunkt ist der Akku
Die tatsächlichen E-Bike-Fahrkosten inklusive Wiederanschaffungskosten für den Akku liegen allerdings bei 2,50 und drei Euro je 100 Kilometer. Der von mir beruflich gefahrene Golf Diesel verbraucht etwa fünf bis 5,5 Liter Diesel, das macht rund sechs Euro auf 100 Kilometern inklusive Wiederanschaffungskosten. Das ist eine kleinere Differenz, als ich erwartet hatte. Der Knackpunkt beim E-Biken scheint wirklich der Akku zu sein.

Um die Kraft eines E-Bikes (eigentlich Pedelec) auf die Straße zu bekommen, benötige ich Strom, gespeichert im Akku und Nahrung für meinen Körper. Der Akku unterstützt mich ja nur zum Teil. Ich muss schon selbst in die Pedale treten und je nach Intensität hilft der Motor nach. Will ich allerdings konsequent klimaschützend vorankommen, so sollte doch auch der Kraftstoff berücksichtigt werden.

Klimaschonende Ernährung
Es liegt nahe, dass wir den Strom als Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen zur Fortbewegung nutzen. Doch was ist mit der Energie, die von meinem Körper zur zusätzlich Verfügung gestellt werden muss? Welche Art der Ernährung ist besonders klimaschonend?

Den Antworten zu diesen Fragen möchte ich in den nächsten Beiträgen nachgehen. Gerne beantworte ich Fragen oder nehme Anmerkungen entgegen unter FacebookWordpress-Blog oder Twitter.



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