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Ebbecke White Wings wollen definitiv zurück in die ProA

Basketball

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    Höhenflug: Kapitän Till-Joscha Jönke und seine Teamkollegen haben die letzten vier Spiele gewonnen und sind in die Playoffs eingezogen. Auch der Aufstieg ist bei den Verantwortlichen kein Tabuthema. Archivfotos: TAP, Mike Bender

Basketball. Mit dem Sieg in Oberhaching haben die Ebbecke White Wings ihr vor der Saison gestecktes Saisonziel erreicht. Nach dem Abstieg aus der ProA wollten Hanaus Korbjäger einen Playoff-Platz erreichen. 

Artikel vom 14. Februar 2020 - 11:36

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Der ist ihnen schon drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Gelingen jetzt der ganz große Wurf und die direkte Rückkehr in die Zweitklassigkeit?

Der Weg in die Playoffs war holprig. Trainer Simon Cote musste gehen, zeitweise kamen die Abstiegsplätze bedrohlich nahe. Doch unter dem neuen Headcoach Stephan Völkel stabilisierte sich die Mannschaft immer mehr. „Mit ihm kamen wieder eine Struktur sowie ein klarer Plan für das Team und die Spieler. Das sieht man Woche für Woche bei den Spielen, aber auch im täglichen Trainingsbetrieb. Vier Siege am Stück spiegeln das sehr gut wider“, drückt Sebastian Lübeck seine Zufriedenheit mit dem neuen Coach aus.

Kritiker Lügen gestraft

Der Geschäftsführer freut sich insgeheim auch etwas darüber, einige Kritiker Lügen gestraft zu haben. „Wir waren von Beginn an von unserem Kader überzeugt und haben uns bewusst gegen Korrekturen im Team während der Saison entschieden, auch wenn uns einige wenige zu Beginn der Saison diesen Erfolg nicht zugetraut haben.“ Da seit einem Monat aufgrund der Ligaregularien keine Spieler mehr verpflichtet werden dürfen, spielen die White Wings die Saison mit ihrer kleinen Rotation zu Ende. 

Nach dem Erreichen des Saisonziels haben sich die White Wings neue Ziele gesteckt. „Wir können jetzt ein wenig befreiter aufspielen und schauen, was noch möglich ist. Das Team ist weiter hungrig und will weitere Spiele gewinnen. Das Resultat daraus wäre das Heimrecht in den Playoffs und somit mindestens Platz vier am Ende der regulären Saison“, so Lübeck, der sich in den K.o.-Duellen gerne mit den WWU Baskets Münster messen würde. „Münster wäre mit Sicherheit sehr reizvoll, da deren Heimspiele im Schnitt 2500 Zuschauer besuchen und auch viele Fans das Team auswärts unterstützen. Das wäre eine tolle Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle.“ Aber auch Begegnungen mit dem SC Rist Wedel würde er Positives abgewinnen. Wedel wäre derzeit als Tabellensechster der Nordstaffel Hanaus Gegner, „den ich noch aus meiner Zeit in Hamburg kenne“.

Nach vier Siegen in Folge stellt sich im Umfeld auch die Frage, ob Team und Umfeld schon für einen Wiederaufstieg bereit wären. „Grundsätzlich wollen wir definitiv wieder zurück in die ProA. Ob es diese Saison schon klappt, bleibt natürlich abzuwarten“, so Lübeck, dem besonders wichtig ist, „dass wir den neuen wirtschaftlichen Weg der nachhaltigen und bodenständigen Arbeitsweise weitergehen und keine wirtschaftlichen Wagnisse wie in der Vergangenheit eingehen werden.“

Zurück in der Spur

Der neue Heachcoach Völkel hat die Mannschaft wieder in die Spur gebracht und dafür gesorgt, dass sich die Fans schon Wochen vor Ende der Hauptrunde auf die Playoffs freuen dürfen. Er hat in Hanau einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Über eine weiterführende Zusammenarbeit wurde noch nicht gesprochen. „Wie intern vereinbart, setzen wir uns zu gegebener Zeit zusammen und besprechen, ob und, wenn ja, wie es weitergeht“, gewährt Lübeck einen Einblick in seine Gedanken. „Bisher funktioniert die Zusammenarbeit aber perfekt!“

Nach vier Siegen in Folge braucht auch die Mannschaft am morgigen Samstagabend ein perfektes Zusammenspiel. Um 19 Uhr geht es in der Main-Kinzig-Halle gegen den ProB-Tabellenführer Scanplus Baskets Elchingen (siehe Infobox). Da würde ein fünfter Sieg in Serie gewaltig aufhorchen lassen. Und die Frage nach neuen Zielen könnte noch einmal aufs Neue interessant werden. tj

Hauptrunde Pro B Süd



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