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ProB: White Wings beschließen 2019 gegen Baunach Young Pikes

Basketball

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    Der Kapitän geht vorneweg: Till-Joscha Jönke ist mit einem Schnitt von 13,6 Punkten pro Spiel treffsicherster Werfer der Ebbecke White Wings. Auf den 27-Jährigen kommt es gegen Baunach wieder besonders an. Archivfoto: TAP

Basketball. Das Basketball-Jahr endet für die Ebbecke White Wings mit einem Duell zweier Absteiger: Anlässlich des zwölften Spieltags in der Südstaffel der ProB empfangen Hanaus Korbjäger heute Abend den Tabellendritten Baunach Young Pikes (Sprungball um 19 Uhr) in der Main-Kinzig-Halle.

Artikel vom 21. Dezember 2019 - :

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Von Dominik Sharaf

Die Begegnung entscheidet, ob die Hanauer die Weihnachtspause auf den hinteren Playoff-Plätzen oder doch in der Abstiegszone verbringen.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck ist optimistisch, dass es bis zum Wiederbeginn der Restrunde am Samstag, 4. Januar, nicht ungemütlich wird: „Wir wollen uns weiter stabilisieren und die guten Phasen aus dem Spiel gegen das Team Orange Academy transportieren“, sagt er über den Matchplan seines Teams. Die White Wings werden sich also auf die bissige Defensivarbeit konzentrieren, die ihnen vergangene Woche den Weg zu einem knappen Erfolg über den Bundesliga-Nachwuchs aus Ulm ebnete – im Idealfall gepaart mit einer weniger mageren Wurfausbeute als 36 Prozent.

Mut macht, dass es Interimscoach Michael Luprich offenbar gelungen ist, das Dauerthema einfache Ballverluste ad acta zu legen. In den drei jüngsten Partien erreichten die White Wings das von Ex-Trainer Simon Cote ausgegebene Ziel, sich maximal 14 Turnover pro Spiel zu leisten, zweimal. Ob die Statistik den Ausschlag dafür gibt, dass Luprich auf dem Chefposten verbleibt und den Spagat zu Verpflichtungen im Jugendbereich wagt, ist weiter unklar – trotz der Ankündigung, im Laufe der Woche einen neuen Coach zu präsentieren.

Besseres Überwintern mit Sieg

Egal ob für Michael Luprich, seinen Nachfolger oder einen gleichberechtigten zweiten Mann an der Seitenlinie: Mit einem Sieg über die Young Pikes ließe es sich besser überwintern. Besonders wenn er mit mindestens vier Zählern Vorsprung ausfällt. Dann hätten die White Wings nach einer 63:66-Pleite im Hinspiel den direkten Vergleich für sich entschieden und bei Punktgleichheit am Ende der Hauptrunde die Nase vorne, wie es ihnen bei der Revanche gegen Orange Academy gelungen ist.

ProA-Absteiger Baunach ist jedoch stärker einzuschätzen. Der Kooperationspartner des Bundesligisten Brose Bamberg gewann acht seiner zwölf Begegnungen und steht auf dem dritten Tabellenplatz. Bester Werfer ist mit einem Punkteschnitt von 14,9 der 20-jährige Mateo Seric, der als Teenager Bundesliga-Erfahrung bei den Riesen Ludwigsburg sammelte. Ähnlich jung sind die übrigen Topscorer Moritz Plescher (11,9), Marvin Heckel (10,8), Leon Bulic (9,9) und Brendon Tischler (9,8).

Die White Wings werden sich nicht auf einen einzelnen Spieler konzentrieren können, um den Young-Pikes-Angriff auszubremsen. Lübeck warnt vor der Athletik und der Schnelligkeit der jungen Garde: „Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen.“

Nur acht Ballverluste

Auch Baunach siegte am vergangenen Wochenende, weil es sich wenige Ballverluste (nur acht) leistete: mit 103:79 gegen Oberhaching. Die Trefferquote war beeindruckend, vor allem aus dem Dreierbereich: 13 von 25 Versuchen waren erfolgreich. „Es war ein langes und lehrreiches Jahr. Wir wollen uns mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Weihnachtspause verabschieden“, hofft Baunachs Coach Mario Dugandzic auf einen Erfolg in der Brüder-Grimm-Stadt.

Er weiß aber auch: „Hanau wird aber extra motiviert sein, schließlich haben sie aus dem Hinspiel noch eine Rechnung mit uns offen. Doch wir bleiben weiter hungrig und wollen die Punkte auswärts holen.“

Hauptrunde Pro B Süd



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