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ProA: Trotz Niederlage: White Wings verabschieden sich würdig

Hanau

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    Die White Wings haben sich würdig aus der ProA verabschiedet. Foto: Patrick Schreiber

Basketball. Es war ein ordentlicher Abschied aus der ProA: Die bereits abgestiegenen Ebbecke White Wings haben ihr letztes Spiel in Liga zwei zwar verloren. Dem Hauptrunden-Meister Niners Chemnitz boten die Hanauer bei einer 81:100-Schlappe aber ordentlich Paroli. 

Artikel vom 30. März 2019 - 22:05

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Von Dominik Sharaf

Mit nur acht Spielern im Kader war das Team von Trainer Simon Cote im ersten und zweiten Viertel auf Augenhöhe und geriet erst auf die Verliererstraße, als nach der Pause die Kräfte schwanden.

Hochmotivierte White Wings

In Abwesenheit der verletzten Bryan Smithson, Jarekious Bradley, Kalidou Diouf und Jeramie Woods präsentierten sich die restlichen White Wings hochmotiviert und lagen in der Anfangsphase mehrmals in Führung. „Wir haben mit Stolz gespielt, den Ball laufen lassen und uns nicht aufgegeben“, sagte ein zufriedener Simon Cote, „und man darf nicht vergessen: Chemnitz ist die beste Mannschaft der ProA. Ohne die richtige Einstellung hätten wir die Partie mit 40 Punkten Unterschied verlieren können.“

Die Hoffnungen auf eine Überraschung schwanden erst, als die Niners ihre Dreier-versuche reihenweise verwandelten und unter den Körben die Oberhand gewannen. Allen voran ihr Topwerfer Malte Ziegenhagen war kaum zu stoppen und maßgeblich daran beteiligt, dass die White Wings zur Halbzeit mit 25:43 zurücklagen.

Die Hanauer ließen sich aber anders als in der Vergangenheit nicht demotivieren und gaben nach dem Seitenwechsel nicht auf. „Wir haben einige sehr schöne Spielzüge gezeigt und gut zusammengespielt. Wir haben 40 Minuten lang den Kampf aufgenommen“, lobte Simon Cote seine Schützlinge.

Gerade Luquon Choice und Jordon Talley – mit 21 respektive 20 Punkten die besten Schützen ihrer Farben – machten Werbung in eigener Sache.

Rückstand wuchs im dritten Viertel

Die US-Profis konnten aber nicht verhindern, dass der Rückstand im dritten Viertel wuchs und die Personalprobleme Überhand nahmen. „Wir hatten nur zwei große Spieler, nämlich Josef Eichler und Alexander Angerer. Gegen Ende sind sie in Foulprobleme gekommen.“ Dorian Pinson musste auf die Center-Position ausweichen, die er sonst nie spielt.

So endeten die Saison 2018/2019 und die ProA-Zugehörigkeit der White Wings achtbar, jedoch ohne Ausrufezeichen.

Viel Spielzeit gab es für Hanaus Youngster Benedikt Nicolay und Griffin Bauer. „Es war eine gute Lernerfahrung für die beiden. Sie haben die gesamte Saison über hart für das Team gearbeitet und sich einige Spielminuten verdient“, meinte Cote. Das 19-jährige Eigengewächs Bauer belohnte sich mit den ersten Punkten im Profibereich.

White Wings: Choice (21 Punkte/2 Rebound), Talley (20/2), Pinson (18/2), Eichler (8/5), Angerer (8/3), Jönke (4/1), Bauer (2/2), Nicolay (0/1)

Hauptrunde



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