Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
Schneefall
0 ° C - Schneefall
» mehr Wetter

White Wings verlieren Thriller gegen Artland Dragons

Hanau

  • img
    Till-Joscha Jönke lief trotz Kniebeschwerden auf und überzeugte. Foto: TAP

Basketball. Die Hebeisen White Wings haben am Samstagabend in der Main-Kinzig-Halle eine unglückliche 88:90-Niederlage gegen ProA-Aufsteiger Artland Dragons kassiert. Dass der Basketball-Krimi nicht zugunsten der Hanauer ausging, lag einmal mehr an ihrer schwachen Dreierquote.

Artikel vom 17. November 2018 - 23:01

Anzeige

Von Dominik Sharaf

Das Drama nahm seinen Höhepunkt, als US-Profi Luquon Choice drei Minuten vor Schluss sechs Punkte in Serie markierte und die White Wings mit 83:82 die Nase vorne hatten. Anschließend wechselte die Führung mehrfach, ehe Dragons-Spieler Eric Curth binnen 23 Sekunden zwei Dreier versenkte. Bei fünf Punkten Rückstand mobilisierten ausgepumpte Hanauer alle Reserven. Kalidou Diouf traf im Gegenzug und verkürzte auf drei Zähler. Den folgenden Angriff fing die hellwache Defensive ab und gelangte prompt wieder in Ballbesitz. Artland wollte einen möglichen Dreier unterbinden und foulte Till-Joscha Jönke.

Der Kapitän verwandelte nur einen seiner zwei Versuche und es blieben fünf Sekunden, um erneut an die Kugel zu kommen und das 88:90 auszugleichen – zu wenig, die Schlappe war besiegelt. „Zwei Punkte Rückstand gegen ein gutes Team“, bilanziert Cote, „auch wenn wir nicht gewonnen haben, sehe ich Fortschritte bei unserer Mannschaft. Offensiv waren wir stärker, defensiv haben wir uns immer wieder den Ball gesichert.“ Doch es entschieden Kleinigkeiten. Die Dragons trafen schwierige Würfe als es darauf ankam, während die White Wings bei den Dreiern erneut schwächelten: nur 30 Prozent Erfolgsquote.

Dazu leisteten sie sich mehr unnötige Fehler als die Gäste aus Quakenbrück. Dennoch habe sich seine Truppe in der vergangenen Woche im Training stark verbessert und es auf dem Court durchblicken lassen, findet Cote: „Wir müssen positiv bleiben und an uns arbeiten. Wenn wir das tun, bin ich sicher, dass wir Siege einfahren werden.“
Ein Mutmacher war das zweite Viertel gegen Artland, in dem zwar die Distanzwürfe nicht fielen, die White Wings sich aber sonst tadellos präsentierten. Dazu hielt die Mannschaft auch in schwierigen Phasen an ihrem taktischen Plan fest und ließ sich durch Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen. „Wir haben den Ball in der Offensive besser laufen lassen als in der gesamten Saison“, meint Cote. Ein schwacher Trost.

White Wings: Diouf (20 Punkte/7 Rebounds), Jönke (19/2), Choice (12/2), Eichler (11/5), Woods (10/5), Angerer (6/4), Talley (5/1), Pinson (5/3) – Zuschau-er: 764

Hauptrunde



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.