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White Wings nach deutlicher Heimpleite weiter im Tabellenkeller

Hanau

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    Die Hebeisen White Wings schauen dem Gegner wieder einmal nur beim Körbe werfen zu: In diesem Fall dem Nürnberger Jonathan Maier. Foto: Scheiber
  • Trainer Simon Cote und seine White Wings finden nicht in die Spur. Foto: TAP

Basketball. Die Hebeisen White Wings kommen in der ProA-Saison 2018/19 nicht in Fahrt. Am Samstag setzte es in der Main-Kinzig-Halle beim 67:86 gegen die Nürnberg Falcons die fünfte Pleite in der sechsten Begegnung. Eine eklatante Abschlussschwächen und Unzulänglichkeiten beim Reboundspiel gaben den Ausschlag.

Artikel vom 27. Oktober 2018 - 23:36

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Von Dominik Sharaf

Die Folge: Die Hanauer bleiben im Tabellenkeller, sie kämpfen gegen den Abstieg – ein Szenario, das nach einem vielversprechenden Start beinahe in Vergessenheit geriet.

Dass sich die ständigen Warnungen der Verantwortlichen vor verfrühter Euphorie als berechtigt herausstellen, wurmt Trainer Simon Cote. Trotzdem begreift er die kritische Lage als Chance für die Spieler, sich „individuell weiterzuentwickeln“. Nötig sind Verbesserungen in allen Mannschaftsteilen. Das unterstrich der Auftritt gegen Nürnberg, als die White Wings schon im ersten Viertel auf die Verliererstraße gerieten.

Nach einem ordentlichem Beginn leisteten sich die Hanauer die ersten Abschlussschwächen und erlaubten es den Falcons, sich auf acht Punkte abzusetzen. Der Anfang vom Ende. „Wir mussten danach dauerhaft einem Rückstand hinterherlaufen“, hadert Cote. Einer verunsicherten Mannschaft gelang beim Korbwurf nur noch wenig. Bei 18 Prozent versenkten Dreierversuchen waren auch 56 Prozent Erfolgsquote aus der Nahdistanz zu wenig – zumal Nürnberg bei den Rebounds zunehmend die Oberhand gewann und die Fehler der White Wings konsequent bestrafte.

Pleite gegen Nürnberg sorgt für tiefe Sorgenfalten in Hanau

Dank ihres Topwerfers Till-Joscha Jönke, streckenweise guten Kombinationen und einer bissigen Verteidigung schnupperten sie mehrmals an einer Aufholjagd, wurden durch eigene Fehler aber zurückgeworfen. „Immer dann, wenn wir die Grundlagen und unseren Matchplan durchgezogen haben, waren wir auch erfolgreich“, analysiert Trainer Cote. „Wir wissen also, dass das, was wir tun, richtig ist. Allerdings müssen wir es eben jedes Mal richtig machen.“

Verunsichern dürfte die White Wings hingegen, dass sie einige ihrer jüngsten Niederlagen gegen Vereine kassierten, die offenbar nicht so stark sind wie sie in der Vorbereitung eingeschätzt wurden: Phoenix Hagen und den Tigers Tübingen glückte nach ihren Erfolgen über Hanau nicht mehr viel. Die vermeintlichen BBL-Kandidaten rangieren auf den Plätzen zwölf und 13, womit die Pleiten sich möglicherweise im Duell mit direkten Kontrahenten aus dem Tabellenkeller zugetragen haben könnten.

White Wings: Jönke (15 Punkte/1 Rebound), Diouf (11/4), Pinson (11/3), Talley (11/1), Choice (7/2), Angerer (6/8), Eichler (6/3), Woods (0/3) – Zuschauer: 805

 



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