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White Wings empfangen Trier - Heute Abend Playoff-Party?

Hanau

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    Die White Wings und Coach Simon Cote bauen auf ihre Heimstärke. Foto: TAP

Basketball. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde könnte für die Hebeisen White Wings zur Playoff-Party werden. Mit einem Sieg über Trier und einer gleichzeitigen Niederlage der Kirchheim Knights wäre ihnen Tabellenplatz acht nicht mehr zu nehmen – und die erste Teilnahme an der K.o.-Runde um den Bundesligaaufstieg perfekt.

Artikel vom 17. März 2018 - 14:43

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Von Dominik Sharaf

Vor dem größten Erfolg der White-Wings-Geschichte liegt aber noch ein Stück Arbeit. Die Niederlage bei den MLP Academics Heidelberg am Mittwoch hat gezeigt, dass es dem Team von Trainer Simon Cote im Vergleich mit den Topklubs der Liga an Konstanz mangelt. Obwohl sich die Truppe laut Sportdirektor Helmut Wolf „insgesamt gut präsentiert“ hätte, setzte es im zehnten Vergleich der Saison mit einem Verein aus den besten Sechs die zehnte Pleite.

Geht es nach Wolf, reißt die Serie heute Abend: „Mit Trier haben wir eine Rechnung offen“, spielt er auf eine 65:75-Schlappe in der Hinrunde an. Eine, die zu vermeiden gewesen wäre. Wolf fordert, wieder „in die Spur zu kommen“ und sagt: „Hoffentlich können wir da weitermachen, wo wir bei den jüngsten Heimspielen aufgehört haben.“ Da die White Wings seit Weihnachten fünf von sechs Begegnungen in der Main-Kinzig-Halle für sich entschieden haben, kann er nur einen Sieg meinen.

Eine knifflige Aufgabe: Die Gladiators befinden sich zum Saisonhöhepunkt in Bestform und haben als Tabellenfünfter den Einzug in die Playoffs bereits sicher. Zuletzt gab es fünf Siege aus fünf Partien, obwohl mit Center Johannes Joos der beste Werfer (15,5 Punkte pro Partie) verletzungsbedingt fehlte. Er wird auch in Hanau nicht auflaufen. Der deshalb kurzfristig verpflichtete Deutsch-Kanadier Robert Nortmann kompensierte den Ausfall zuletzt gut. Dazu haben sich andere Akteure in den Vordergrund gespielt. Vier weitere Trierer punkten im Schnitt zweistellig, was kaum ein ProA-Team von sich behaupten kann.

Zudem wäre der bundesligaerfahrene Simon Schmitz „einer der cleversten Aufbauspieler der Liga“, warnt Wolf. Sollte es den White Wings nicht gelingen, die viertbeste Offensive der ProA in den Griff zu bekommen, könnten sie trotz einer eigenen Niederlage den Playoffs näher kommen. Verfolger Kirchheim, der in der Tabelle zwei Punkte hinter der Cote-Truppe liegt, den direkten Vergleich jedoch verloren hat, spielt zeitgleich beim Tabellensiebten Phoenix Hagen. Beide Teams sind derzeit nicht gut in Form, was Prognosen schwierig macht. Die White Wings sichern sich aber entweder die Chance, Hagen zu überholen, oder halten ihren Vorsprung auf die Knights.

Sprungball ist am Samstagabend um 19 Uhr in der Main-Kinzig-Halle. Übertragung auch live und kostenlos im Internetstream unter airtango.live.

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