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White Wings wollen Ausgangslage für Playoffs verbessern

Hanau

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    Christopher Brady und die Hebeisen White Wings sind seit Anfang Februar ungeschlagen und treten daher heute Abend nicht chancenlos beim Tabellendritten MLP Academics Heidelberg an. Archivfoto: TAP

Basketball. Zwei Siege aus vier Partien: So lautet die Mission der Hebeisen White Wings in der Schlussphase der ProA-Hauptrunde. Dann wäre die Qualifikation für die Playoffs um den Bundesliga-Aufstieg aus eigener Kraft gesichert. Knifflig daran ist, dass binnen zehn Tagen drei Topklubs auf die Hanauer warten.

Artikel vom 14. März 2018 - 12:41

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Von Dominik Sharaf

Am Dienstagabend startet die schwierige Serie bei den MLP Academics Heidelberg (Sprungball um 19 Uhr, live und kostenlos im Internetstream unter airtango.live).

Die Formkurve spricht allerdings nicht für den Tabellendritten, der zuletzt ein Spitzenspiel bei den Karlsruhe Lions mit 69:75 verlor, sondern für die seit Anfang Februar ungeschlagenen White Wings: Nach fünf Erfolgen in Serie ist das Selbstvertrauen groß. „Die Playoffs sind erreichbar“, sagt Helmut Wolf. Worte, die bis vor wenigen Wochen tabu waren, doch nach dem Sichern des Klassenerhalts herrscht Optimismus: „Wir sind in einer sehr guten Ausgangsposition“, betont der Sportdirektor.

Genugtuung winkt
Hilfreich für Cheftrainer Simon Cote und seine Mannen: Zuletzt blieben sie – abgesehen von einer kleinen Blessur bei US-Profi Luquon Choice – von Verletzungssorgen verschont. Dazu kommt Winterneuzugang Adam Jacko in Fahrt und lieferte in der jüngsten Partie gegen die Nürnberg Falcons seinen stärksten Auftritt im Hanauer Dress ab. Landsmann Chase Adams spricht von „absoluten Teamleistungen“ und fordert mit Blick auf die restliche Hauptrunde: „Wir müssen zusammenhalten, im Spielfluss bleiben und hart trainieren.“

Gegen Heidelberg winkt neben zwei Punkten auch Genugtuung. Seit dem Aufstieg in die ProA vor drei Jahren setzte es gegen den Universitäts-Klub fünf Niederlagen in fünf Begegnungen.

„Einfach wird es nicht“
Der tief besetzte Kader der Academics zeigt, dass die Aufgabe nicht einfacher geworden ist: Die US-Profis Shyron Ely (14,2 Punkte pro Partie), Eric Palm (12) und Evan McGaughey (11,4) sind Aushängeschilder eines Aufgebots, zu dem auch viele deutsche Talente zählen – so wie Kapitän Albert Kuppe, der wegen seiner Trikotnummer und seiner Wurfstärke auf den Spitznamen „AK47“ hört.

„Einfach wird es nicht“, sagt Wolf mit Blick auf die Partie in Heidelberg, das Restprogramm der White Wings und den anvisierten achten Tabellenplatz. „Wir werden alles versuchen, um das, was wir uns bisher erarbeitet haben, zu verteidigen. Das hätten das Team und unser Trainer absolut verdient.“

Beruhigungspille
Selbst wenn in der Hauptrunde kein Sieg mehr gelingt, könnte es für die Playoffs reichen. Der einzige in Reichweite befindliche Verfolger Kirchheim Knights kassierte am Sonntag gegen Außenseiter Orange Academy Ulm eine 82:88-Pleite und müsste zwei seiner drei ausstehenden Partien gewinnen, um die White Wings abzufangen. Die Hamburg Towers bräuchten sogar drei Siege.

Hauptrunde



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